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Fünf Kolleginnen gehen in den verdienten Ruhestand

Marion Nusko-Schneider, Leona Riemann, Rosi Zimmermann, Christiane Heidberg und Cornelia Peters (von links) sind die fünf Kolleginnen, die die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) vermissen wird. Alle fünf konnten Rektor Steffen Möller (ganz links) und ÖPR-Vorsitzender Dirk Sitte (ganz rechts) in den verdienten Ruhestand verabschieden. Alle fünf hinterlassen eine Lücke, die nur schwer gefüllt werden kann, denn ob ihrer Erfahrung mit Schülern und Schule waren sie bislang nicht aus der PSS wegzudenken. Sie erlebten Umbrüche, Innovation und Wandel zwischen Bildungspolitik und Weltgeschichte. Die Fünf erinnern sich noch gut, als vor über 25 Jahren die Aussiedler-Kinder in die Sohrener Schule strömten und die Gebäude erweitert werden mussten. Infolgedessen musste der Unterricht damals neu gedacht werden. Die verdienten Kolleginnen halfen mit, die Ganztagsschule, die Sprachförderung und die Teamschule aus der Taufe zu heben. Sie alle hatten ihren persönlichen Anteil an der Weiterentwicklung der PSS. Maßstäbe in Sachen außerschulischer Lernort setzte beispielsweise Marion Nusko-Schneider mit ihren Berlin-Fahrten. Cornelia Peters gründete die Schüler-Bibliothek. Leona Riemann organisierte unermüdlich Fahrten für den Fachbereich Französisch, Christiane Heidberg verlieh mit ihrer kreativen Ader regelmäßig dem Schulgebäude den besonderen Anstrich und Rosi Zimmermann gelang es, mit ihrer Schülerfirma „sCool’s Cooking“ beispielhaft Unterricht praxisorientiert zu gestalten. Bis heute konnten sich jüngere Kollegen immer auf den Rat und die Erfahrung der Fünf verlassen. Nun muss die nächste Generation ihrem Beispiel folgen.

Sie haben sich um die Sohrener Paul-Schneider-Schule verdient gemacht: Schulleiter Steffen Möller verabschiedet Marion Nusko-Schneider, Leona Riemann, Rosie Zimmermann, Christian Heidberg, Cornelia Peters (von links). ÖPR-Vorsitzender Dirk Sitte (rechts) gratuliert zum Erreichen des Ruhestands.

Schüler der Paul-Schneider-Schule verabschieden sich

Unter dem Motto „Back to the 90s“ feierten 92 Realschüler und Fachabiturienten ihre Abschlüsse.

Passend zum feierlichen Anlass verabschieden sich die Schüler der PSS mit einem kleinen Abschlussball von ihren Lehrern und feiern ihr bestandenes letztes Schuljahr.

„Weiter so? Weiter so!“ lautete die kritisch-nachdenkliche Botschaft Steffen Möllers, der Schulleiter der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS), die er allen Absolventen seiner Schule mitgeben möchte. 30 Schüler erhielten den Berufsreife-Abschluss, 40 Absolventen erreichten die Mittlere Reife nach bestandenem 10. Schuljahr und 22 Schüler freuten sich über die Fachhochschulreife. So vielfältig die Abschlüsse und Ziel der Schüler sind, so vielfältig ist ihnen auch die Abschlussfeier in Sohren gelungen. Anna Knaus und Farin Kupp (beide aus der LG 10) moderierten feierliche Verabschiedung, die unter dem Motto „Back to the 90s“ stattfand. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch Anna Brinkmann, Karina Ziriakus, Anna Kempel und Tamina Michel.
„Findet Antworten, habt gute Ideen, aber seid kritisch“, gab Möller den Absolventen der PSS mit auf den Weg. Unter die Gratulanten reihte sich der Kreisbeigeordnete Manfred Kuhn ein, der die kommunale Familie auf der Feier vertrat. „Ihr habt die beste Schule besucht, um eure Talente zu entdecken“, freute sich Kuhn, „hier wurdet ihr individuell gefördert, um auch richtig gefordert zu werden.“ Nun gelte es die entwickelten Talente in der Ausbildung oder im Studium anzuwenden und zu erweitern.

Schulleiter Steffen Möller gratuliert seinen Absolventen

Ganz persönlich verabschiedete sich die Lerngruppe 10 von ihrem Lehrerteam, das sie seit der 5. Klasse schon unterrichtete. „Sie haben immer für uns gekämpft“, weiß Nina Mitroser, „die neuen Schüler in der Lerngruppe 5, die sind in richtig guten Händen!“. Rund die Hälfte der 10. Klässler bleibt der Schule indes treu und besucht nach den Sommerferien die Fachoberschule in Sohren. Neben dem Abschied standen noch Ehrungen auf der Tagesordnung. Die Auszeichnung des Bildungsministeriums für herausragende Leistungen in der Schule und für die Schulgemeinschaft erhielten Felix Viertel, der als bester Schüler der Lerngruppe 10 die PSS absolviert hat und Anna Brinkmann, die seit Jahren sich für die musikalische Ausgestaltung schulischer Veranstaltungen eingesetzt und auch bei der Abschlussfeier aktiv mitgeholfen hat. Einen besonderen Preis hat der Förderverein der Schule ausgelobt. Prämiert wurden Sadia Haina aus der Lerngruppe 10, die innerhalb von zwei Jahren nach der Flucht aus Afghanistan jetzt eine Ausbildung als Krankenpflegerin beginnt sowie die Zwillinge Victoria und Mihaly Koszkócsák, die beide in der Lerngruppe 9 die Qualifikation für das 10. Schuljahr erreicht haben.
Für die Sohrener Fachabiturienten war es ein Jahr voller Umbrüche, der sie zum Abschluss auch gedachten. Maik Gabor und Silke Feldmann gebührt Dank und Anerkennung der Schülerschaft für die sichere und verlässliche Betreuung im 12. Schuljahr. „Sie haben alles daran gesetzt, dass wir heute hier stehen“, bedankte Anna Brinkmann, „sie haben unsere Träume unterstützt.“

Mit dem Abschluss der Berufsreife verlassen die PSS: Leonie Friedrich, Laura Häuser, Justin Hauser, Jan Jost, Felix Kaufmann, Yannik Klein, Johannes Kneip, Dogukan Kumrak, Michelle Meurisch, Nico Neufeld, Aileen Oenning, Abdlulalim Adam, Ahmad Hossaini, Hussein Mahli, Imadudin Marouf, Sabghat Rahmati, Mustapha Lamine, Nazifullah Yusofi, Aref Ahmadi, Mansoor Arab, Konstantin Baizki, Thomas Deperschmidt, Elyas Farahmand, Artur Gerber, Marlon Gewehr, Denis Haidarovic, Alexej Kistner, Nicklas Peth, Kimberly Pflaum und Andranik Safaryan.

Die Mittlere Reife erreichten: Adrian Amendt, Jonas Barden, Kevin Bieringer, Steven Brumm, Alexander Bulgakov, Hendrik Denis, Kimberly Dietrich, Alexej Dimitryuk, Artur Dreer, Sandra Engraf, Katharina Graeff, Susanna Grünewald, Sadia Haina, Markus Honeker, Marcus Hopp, Nick Kauer, Anna Kempel, Anna Knaus, Farin Kupp, Ahmad Kushari, David Mäurer, Melissa Maier, Aaron McGee, Daniel Milingert, Nina Mitroser, Aida Müller, Benjamin Pankraz, Thomas Pankraz, Lara Ravenstein, Alex Schröder, Jonathan Schülken, Artur Steinhauer, Marc Vergils, Felix Viertel, Yannick Vieth, Adrian Walz, Jessica Walz, Robin Wickert und Karina Ziriakus.

Die Fachoberschule mit Fachhochschulreife haben Anastasia Baranova, Celine Becker, Vanessa Billen, Simon Brager, Anna Brinkmann, Celine Ewert, Arthur Felinger, Katharina Haag, Nicolas Hinke, Florian Knoop, Jannik Küsters, Nina Lammersmann, Peter Michel, Mareike Müller, Jasmin Reiser, Laura Rode, Uwe Schmer, Lisa Schmidt, Markus Stein, Gianina Weber und Daniel Zinn bestanden.

Die Bildungsministerin zu Gast an der Paul-Schneider-Schule

Interview Schülerzeitung anlässlich des Besuchs der Bildungsministerin Frau Dr. Stefanie Hubig
(18.06.2918)

Stefanie Hubig und Bettina Brück, MdL im NaWi-Unterricht der LG 5

Schülerzeitung: Hallo Frau Dr. Hubig, mein Name ist Phoenix Féron und ich komme von der Schülerzeitung der Schule. Hätten Sie Zeit für ein kleines Interview?

Fr. Dr. Hubig: Ja, sehr gerne.

Schülerzeitung: Nach dem Rundgang an unserer Schule: Was hat Ihnen denn am besten gefallen?

Fr. Dr. Hubig: So genau kann ich das gar nicht sagen. Sehr gut gefallen hat mir zu sehen, wie enga-giert die Lehrerinnen und Lehrer an eurer Schule sind und wie zielstrebig die Schülerinnen und Schüler mitarbeiten. Beeindruckt hat mich auch, mit wie vielen unterschiedlichen und interessanten Themen ihr euch hier an der Schule auseinandersetzt. Ich habe ja heute eure Bienen-AG besucht und durfte beim Experimentieren in Chemie dabei sein – und sogar selbst mitmachen beim Feuerwerk. Und wir haben uns die Sprachförderklasse angeschaut. Ich finde, das war alles ziemlich spannend.

Schülerzeitung: Denken Sie doch mal zurück an Ihre Kindheit: Wollten Sie immer schon Bildungsministerin werden oder hatten Sie andere Berufswünsche?

Fr. Dr. Hubig: (lacht) Nein, wenn mir jemand erzählt hätte, ich werde mal Bildungsministerin, hätte ich gedacht, der ist nicht ganz ausgeschlafen! Das konnte ich mir nie vorstellen und ist auch nie mein Plan gewesen. Ganz ursprünglich wollte ich mal Ärztin werden. Nach der Schule habe ich dann aber lieber Jura studiert und war zunächst Richterin und dann Staatsanwältin. Das war eigentlich mein Berufsziel.

 

Landrat Marlon Bröhr schleudert den ersten Schulhonig der Saison

Schülerzeitung: Wenn Sie sich an Ihre Schulzeit zurückerinnern: Welches Unterrichtsfach mochten sie denn absolut nicht?

Fr. Dr. Hubig: Ich bin ehrlich gesagt total gerne zur Schule gegangen. Ich hatte wirklich tolle Lehrerinnen und Lehrer und mir hat Schule Spaß gemacht. Ich habe immer lieber Sprachen gelernt und habe auch gerne und viel gelesen. Mathematik und Physik habe ich aber auch gerne gemacht. Nur Sport mochte ich nicht immer. Rhythmische Tanzgymnastik fand ich, ehrlich gesagt, schrecklich!

Schülerzeitung: Ganz ehrlich: Haben Sie jemals den Unterricht geschwänzt? Wenn ja, warum?

Fr. Dr. Hubig: (schmunzelt) Also ich war ja gerne in der Schule, deshalb bin ich auch immer hingegangen. Aber einmal habe ich tatsächlich geschwänzt. Da war ich aber schon über 18, also volljährig. Ich habe so getan als wäre ich krank, war es aber gar nicht. Ehrlich gesagt habe ich das gemacht, um einfach mal Zeit für mich zu haben. Aber richtig war das nicht und ich habe es auch nur dieses eine Mal gemacht.

Schülerzeitung: Vielen Dank im Namen der Schülerzeitung, dass Sie sich Zeit genommen haben.

Fr. Dr. Hubig: Sehr gerne, aber ich würde gerne noch etwas sagen, was du mich nicht gefragt hast: Nämlich, dass ihr hier eine super tolle Schule habt und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, heute hier zu sein und euch als Schülerinnen und Schüler zu treffen und auch eure Lehrerinnen und Lehrer sowie das ganze Schulteam kennenzulernen. Ich habe das Gefühl, ihr seid eine richtig gute Schulgemeinschaft, ihr achtet aufeinander und ihr steht – entsprechend eurem Leitbild – füreinander ein und arbeitet gut zusammen. Das finde ich vorbildlich. Das ist der Grund, warum ich gerne Bildungsministerin bin. Es freut mich zu sehen, was in den Schulen vor Ort passiert und was für tolle Arbeit geleistet wird. Von den Lehrkräften und dem gesamten Personal an den Schulen und vor allem auch von den Schülerinnen und Schülern selbst. Das wollte ich gerne noch anmerken, auch wenn du mich nicht danach gefragt hast. Aber so ist das nun mal mit Politikern, sie sagen manchmal Dinge, die sie gar nicht gefragt werden (schmunzelt). Mir war das an dieser Stelle aber sehr wichtig.

Das Interview führe Phoenix Féron, Lerngruppe 7

Für die Schülerzeitung führt Phoenix Féron (rechts) ein Interview mit Minsterin Hubig

Jan Jost ist der Schüler für alle Fälle

„Mr. Ehrenamt“ der Lerngruppe 9 an der Paul-Schneider-Schule mit Gilányi-Preis geehrt

„Mr. Ehrenamt“ der Paul-Schneider-Schule, Jan Jost (Mitte), wird von László Gilányi (dritter v. links) vor der Jahrgangsversammlung der Neuntklässler ausgezeichnet – die Eltern, Bettina und Reiner Jost (beide links), sind stolz auf ihren Sohn

„Er ist immer da, wenn Hilfe gebraucht wird“, lobt Klassenlehrer Sven Miedreich den diesjährigen Preisträger der Gilányi-Stiftung von der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS). Schweren Herzens verabschiedet die Lerngruppe 9 den so geehrten Jan Jost aus Würrich, der nicht nur einen vorbildlichen Berufsreife-Abschluss erreicht hat, sondern auch für sein Engagement und seine Leistungen jenseits des Unterrichts und für die Schulgemeinschaft ausgezeichnet wird.
„Schule und Schulgemeinschaft funktionieren nicht, wenn man sich nicht auch freiwillig einbringt“, stellt László Gilányi anlässlich der Preisverleihung fest. Mit Jan hat die Schule nach diesem Kriterium den richtigen Preisträger ausgesucht. Der Absolvent der neunten Klasse besucht die PSS seit dem 5. Schuljahr, gehört zu den Gründungsmitgliedern der Schulsanitäter und der Schul-Imker und besitzt eine herausragende handwerkliche Begabung. „Obwohl er die Qualifikation für das 10. Schuljahr erreicht hat, entschied er sich für die Ausbildung“, so Miedreich, „das ist schade, aber es passt zu unserem Mr. Ehrenamt.“ Jan war immer da, Fehlzeiten hatte er praktisch keine und packte seit fünf Jahren immer mit an, sei es in der Lerngruppe, bei Klassenfahrten oder wenn der Hausmeister Unterstützung brauchte. Seine Zeugnisse zeigen nicht nur gute Leistungen, auch Jans soziale Tugenden wie Fleiß, Zuverlässigkeit usw. wurden stets mit guten Noten bewertet. Mutter Bettina Jost ist sprachlos, genau wie ihr Sohn: „Da kannst du stolz sein.“ Obwohl sie Elternsprecherin und im Schulelternbeirat ist, überrascht die Schule und Gilányi Familie Jost. Dass Jan ausgezeichnet wird, kommt indes nicht unerwartet für seine Lehrer, „er war immer zielstrebig und wusste, was er will. Daher überlegten wir nicht lange, wer den Preis bekommen soll“, sagt Miedreich stellvertretend für das Lehrerteam. „Jan steht für die Verwurzelung in der Region“, resümiert Gilányi die Preisverleihung. Angesichts seiner handwerklichen Interessen verleiht die Stiftung einen Gutschein über 300 Euro für den Baummarkt. „Werkzeug kann man nicht genug haben“, freut sich Jan. Der junge Absolvent beginnt nach der Schule eine Ausbildung zum Elektriker. Natürlich bleibt er dem Ehrenamt treu, Imker-Verein und Feuerwehr in Würrich können auf Jan natürlich nicht verzichten.

Lernen mit Pferden in Sohren: Ein Plus für Selbstbewusstsein und Motivation

Die Reit AG an der Paul-Schneider-Schule feiert ihren Jahresabschluss

Reitsport verschafft Selbstbewusstsein, steigert Leistungsbereitschaft und Fitness, zugleich üben hier Schüler motiviert den Umgang mit Mensch und Tier. Zudem macht die Reit AG der PSS auch noch Spaß.

Sport ist für Jugendliche gut, um sich auszutoben und auszuprobieren. Eine besondere Sportart ist das Reiten, hier kommt zu der persönlichen Fitness noch der partnerschaftliche Umgang mit dem Pferd dazu. Durch die Verbindung von Lernen, dem Erwerb von sozialer Kompetenz und der sportlichen Betätigung liegt es nahe, dass die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) eine Reit AG in ihr pädagogisches Konzept integriert hat.

Traditionell feiert die Reit AG zum Schuljahresende mit einem zweitägigen Ausritt die gelungene Kooperation von Mensch und Tier. „Die Kinder sind einfach nur glücklich, wenn sie auf dem Pferd sitzen und vergessen all ihre Sorgen des Alltags“, schildern die AG-Leiterinnen Liane Schuch und Andrea Espenschied die Stimmung in der AG. Für die Teilnehmerinnen ist wieder ein Schuljahr vorbei, in dem sie lernten, übten und ganz einfach mit ihren Pferden Spaß hatten. Indes merkten die begeisterten Teilnehmerinnen nie, dass sie fest in das Leben und die Arbeit mit den Tieren integriert waren und viel mehr geleistet haben, als man vordergründig denkt. „Die Reit AG umfasst weit mehr als das Reiten an sich“, so die Reitlehrerin Schuch, „die Pferde müssen von der Weide geholt, gepflegt, vorbereitet werden. Der Umgang mit den Vierbeinern muss schließlich gelernt werden.“ Das Ganze lief auch in diesem Jahr so gut, dass am Ende die beiden AG-Leiterinnen auf dem Reit- und Ferienhof Schuch feierlich Zeugnisse über die erworbene Reit-Kompetenz in Theorie und Praxis verleihen konnten. „Das Reiten hilft den Schülern ungemein“, erklärt Espenschied. So verbessert sich die Balance und die Motorik, aber im Zentrum steht genauso „der Beziehungsaufbau und die Kommunikation mit dem Pferd“, merkt Schuch an, „ein weiterer Schwerpunkt ist die gegenseitige Hilfe der Schüler untereinander.“ Ein Hauptanliegen der PSS ist es, Jugendliche zu integrieren, seien es einheimische oder Kinder mit Migrationshintergrund, „das schaffen wir in der Reit AG sehr leicht“, sagt die Co-Leiterin Espenschied, „bekanntlich liegt das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde.“

 

 

Paul-Schneider-Schule informiert über VSP

Als Hospitationsschule im Rahmen des PL multipliziert die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) über die Ergebnisse aus dem auslaufenden Schulversuch „Mehr Selbstverantwortung an rheinland-pfälzischen Schulen“. Kerstin Goldstein vom Pädagogischen Landesinstitut organisierte gemeinsam mit Cäcilie Daumen und Christoph Steppuhn (beide Bildungsministerium, BM) und Eva Schüller (ADD) einen Fortbildungsnachmittag zum Thema „Verfahren zur schulischen Personalgewinnung“. Die PSS konnte gemeinsam mit BM und ADD über die Erfahrungen und den Nutzen aus der selbstverantwortlichen Personalgewinnung in den vergangenen Jahren berichten. Als Gäste kamen unter anderem Vertreter aus den Schulleitungen bzw. Schulleiter der Grundschule Monzingen, der Förderschule Hachenburg, Gymnasium Neustadt/Weinstraße und Gymnasium Dernbach (Raiffeisen-Campus).

Die Informationen aus der Veranstaltung stellen wir hier als pdf.Dokument zur Verfügung.

MSVS Hospitation 15-05-18 online Version Homepage

Die Paul-Schneider-Schule in Sohren-Büchenbeuren blüht auf

Netzwerk Blühende Landschaft schafft deutschlandweit über 800.000 m² Blühflächen

Hausmeister Holger Faust sowie die Schüler Elyas Faramand und Konstantin Babitzki (von links) säen die Blühfläche der Paul-Schneider-Schule ein. Zum Sommer hat die Schule eine Blumenwiese, die sich durch ihre Artenvielfalt und Naturbelassenheit als idealen Lebensraum für heimische Insekten anbietet.

Straßen, Neubaugebiete und Gewerbegebiete – was dem Menschen nützt, muss nicht unbedingt auch auch für Insekten gut sein. Der Verlust an Grünflächen führt unter anderem zu einem gefährlichen Bienensterben, das gerade in aller Munde ist. Auch der Hunsrück bleibt nicht unberührt von dieser Entwicklung. Die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren versteht ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag so, dass den Schülern ein Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit der Natur vermittelt wird. Um dieses Ziel zu erreichen, nimmt die Schule am Projekt „BienenBlütenReich“ teil. Mit der Einsaat einer 200 m2 großen Blühfläche auf dem Schulgelände sollen nicht nur die Schulbienen neue Nahrungsquellen auffinden, auch den Schüler kann direkt an der Schule gezeigt werden, welche Vielfalt ein Stück unberührte Natur bereithält.
Die fortschreitende Intensivierung in der Landwirtschaft sowie umfangreicher Siedlungs- und Straßenbau führen zu einer schleichenden Veränderung unserer Kulturlandschaft. Die Folgen für Blüten besuchende Insekten sind gravierend, denn Nahrungsgrundlagen gehen verloren und der Lebensraum wird knapp. So hat sich die Situation für alle Nektar und Pollen sammelnden Insekten, wie z.B. Honig- und Wildbienen oder Schmetterlinge, in unserer Landschaft enorm verschlechtert. Dabei erfüllen Blüten besuchende Insekten wichtige Funktionen in der Natur, auf die auch der Mensch angewiesen ist, wie z.B. die Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen sowie als wichtiger Baustein des Nahrungsnetzes.


Damit Insekten künftig wieder mehr Futter finden, startete das Netzwerk Blühende Landschaft 2016 gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben und Kommunen das Projekt „BienenBlütenReich“.
Auch die PSS beteiligt sich dieses Jahr am „BienenBlütenReich“ und bringt die Landschaft zum Blühen. Im April 2018 wurde auf dem Schulgelände eine insektenfreundliche Blühfläche von 200m² vorbereitet und in dieser Woche, rechtzeitig mit den endlich einsetzenden Niederschlägen, eingesät. Diese soll zukünftig nicht nur den „Schulbienen“ als Nahrungsquelle dienen, sondern auch von wildlebenden Insekten genutzt werden.
Die Anlage der Blühfläche auf dem Schulgelände ist eine ideale und sinnvolle Ergänzung zu den bereits an der Schule bestehenden Arbeitsgemeinschaften „Schulgarten“, „Lebensraum Wasser“ und „Schulbienen“. „Die Arbeit in diesen AGs trägt langfristig zum verantwortungsvollen Umgang der Schülerinnen und Schüler mit der Natur bei“, erklärt Steffen Möller, Schulleiter der PSS.
Interessierte Bürger können sich bei Führungen im Sommer Inspiration und Know-How für eigene Blühprojekte holen. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit der Schule auf: www.inrealplus.de
Im Rahmen des „BienenBlütenReich“ entstehen deutschlandweit über 800.000m² wertvolle blühende Oasen als Kraftorte für hungrige Insekten.
Weitere Infos unter:www.bienenbluetenreich.de

Mit Zahnbürste Stolpersteine geschrubbt

Aktiver Geschichts- und Religionsunterricht am außerschulischen Lernort – Schüler engagieren sich gegen das Vergessen

2014 hat die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) die Patenschaft für den „Stolperstein“ des Julius Lenhardt, bekannt als der „Uhrmacher von Rhaunen“, übernommen. Schüler unserer Schule hatten sich seinerzeit auf Spurensuche begeben und in Zusammenarbeit mit der Rhaunener Stolperstein-Initiative die Geschichte des skurrilen alten Mannes aus dem Saarland, der nicht aufhörte, davon zu sprechen, dass Deutschland eines Tages wieder von den Nazis befreit sein würde, seine Geschichte aufgeschrieben. Am 13. März 1945, kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner in Rhaunen, wurde Julius Lenhardt ermordet und verscharrt, die Todesursache vertuscht. Am 23. Februar 2014 erhielt dieser Mann, dem kein Grab gegönnt, kein Grabmal gesetzt wurde, einen jener goldglänzenden Stolpersteine aus Messing, um ihn in Erinnerung zu behalten.


Zum Jahrestag seines Todes zog ein Trupp von Schülern aus dem 7. Jahrgang der PSS unter der Anleutng von Leona Riemann nach Rhaunen, um diesen und andere stumpf gewordenen Steine wieder zum Glänzen zu bringen. Es waren dies: Sia, Max Dörn, Jolina Pflaum, Lukas Getmann, Jorden Schmalfeld, Jermain, Lara Sieverling und Mike Kerber. Sie wurden von den Rhaunenern Aktivisten Gernot Fritz, Heiner Schneider und Susanne Schäfer herzlich begrüßt und begleitet. Es regnete, der Boden war nass, und den Stein des Julius Lenhardt fanden sie in einer tiefen Pfütze versenkt vor. Doch das schadete ihrem Eifer nicht. Ungläubig hörten sie dann aus dem Mund der Zeitzeugin Rosel Draeger Erlebnisse, die man nicht beschreiben kann. Eindrücke, die nicht in den Kleidern hängen bleiben!


Zum Aufwärmen und damit alle sich über das, was man nicht verstehen kann, noch austauschen konnten, wurden die Schüler zum Abschluss von den Rhaunenern noch zu hausgemachten „Berliner Kreppeln“ und heißer Schokolade im „Goldenen Anker“ eingeladen. Ein Schultag, den keiner der Beteiligten vergessen wird!(RIE)

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Anmeldung für das neue Schuljahr 2018/19 an der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren

Öffnungszeiten des Sekretariats und Anmeldeformalitäten

Die Neuanmeldungen für das kommende Schuljahr 2018/19 kann im Sekretariat der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren vorgenommen werden. Für die neuen Klassen in den Jahrgängen 5 und 11 stehen wir ihnen von montags bis donnerstags zwischen 7:00 und 16:00 Uhr zur Verfügung, freitags ist das Sekretariat von 7:00 bis 13:00 Uhr geöffnet.
Bitte bringen sie bei Anmeldungen für das 5. Schuljahr die Übergabeformulare der Grundschule (Empfehlung, rotes, gelbes und weißes Blatt) sowie das Halbjahreszeugnis mit. Für die Anmeldung an der FOS ist das Halbjahreszeugnis mitzubringen. Anmeldeformulare für die Jahrgänge 5 und 11 sind im Sekretariat erhältlich.

Nähere Informationen finden sie hier unter www.inrealplus.de. Einfach „drauflos surfen“!

Telefonisch sind wir unter 06543/986610 zu den oben genannten Zeiten zu erreichen. Sie können aber auch uns eine E-Mail an E-Mail schicken.

Erstes Projekttreffen mit Partnerschule in Dijon

Fachoberschüler leben im Rahmen von Erasmus plus die deutsch-französische Freundschaft

Erasmus plus vereint zwei Klassen: Gruppenbild mit FOS und Lycee in Dijon

Das erste Projekttreffen der Klasse 11 der Paul-Schneider-Realschule plus und FOS Sohren-Büchenbeuren und der Partnerklasse der Lycee Simone Weil aus Dijon, fand zwischen dem 21.01. und 26.01.2018 statt. Damit wir die Zeit sinnvoll nutzen konnten, reisten wir bereits Sonntagabend an. Am Montagmorgen wurden wir in der Schule in Dijon herzlich begrüßt und beide Klassen stellten sich gegenseitig vor. Nach dem ersten gemeinsamen Mittagessen entdeckten die Schüler in deutsch-französischen Zweiergruppen die Stadt Dijon.
Die kommenden Tage standen ganz im Zeichen des gemeinsamen Projekts, die digitale Vermarktung regionaler Produkte im Partnerland. So stellten die Klassen zunächst eine Verkostung der ausgewählten Produkte auf die Beine, um diese im Anschluss einzeln zu bewerten und mit Hilfe geeigneter Methoden auszuwerten.
Der Mittwoch wurde genutzt um verschiedene Produktionsbetriebe der Produkte zu besichtigen. Zunächst stand der Besuch eines Sirup-Herstellers an, im Anschluss wurde der letzte Familienbetrieb besucht, welcher den bekannten Dijon-Senf produziert.
Donnerstags wurde der Markt in Dijon genauer unter die Lupe genommen. Hierbei wurden für den zweiten Besuch und den dann anstehenden Verkauf unserer Produkte wichtige Informationen gesammelt und vor Ort analysiert. Des Weiteren wurden Grundlagen besprochen auf deren Basis im weiteren Verlauf ein Bestellsystem aufgebaut werden soll.
Nach einer arbeitsreichen Woche stand am letzten Tag zunächst einmal Sport auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich mit der Partnerklasse in verschiedenen Sportarten messen. Im Anschluss wurde das weitere Vorgehen des Projektes bis 2019 geplant. Gegen Abend konnten wir dann zu Hause eine schöne, gelungene, arbeitsintensive und informationsreiche Woche Revue passieren lassen.