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Malu Dreyer besucht die Paul-Schneider-Schule

Hoher Besuch im Advent: Am Nikolaus-Tag heißt die Paul-Schneider-Schule die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, willkommen!

Viele Termine prägen die Vorweihnachtszeit an Schulen. In Sohren stand indes in diesem Jahr ein besonderer Termin an: Die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) bekam am Nikolaus-Tag hohen Besuch. Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, hat sich angekündigt. Anlässlich ihrer „Im Land daheim“-Tour besuchte sie die PSS, die stolz darauf war, der Landesmutter zu präsentieren, was die Sohrener Schüler alles können.

Sichtlich erfreut ist Malu Dreyer vom Programm der PSS.

„Wir sind froh, dass sie da sind. Es gibt bei uns auch viel zu sehen“, begrüßte der Schulleiter Steffen Möller seine höchste Dienstherrin. In der Mensa der Schule stand ein umfangreiches Programm mit zahlreichen Gästen an. Neben der Landtagsabgeordneten Bettina Brück, dem Schulträger, Landrat Dr. Marlon Bröhr, Eva Schüller von der ADD und dem Fördervereinsvorsitzenden Ingo Noack sowie dem Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes, Martin Maser wohnten Vertreter von Kollegium, Schülerschaft und Eltern dem Besuch bei.

Malu Dreyer gratuliert den Schülern des SVK für die gelungene Vorstellung.

„Schule ist der Kristallisationspunkt für das gesellschaftliche Leben“, stellte Dreyer zu Beginn fest, ein Satz der an der PSS vollkommen zutrifft. Der Sprachvorkurses (SVK), eine Projektgruppe, in der Schüler mit wenigen Deutschkenntnissen die Sprache ihrer neuen Heimat erlernen, präsentierte eine selbstinszenierte Handpuppen-Theaterversion des Märchens „Rotkäppchen und der böse Wolf“ der Ministerpräsidentin. 18 Schüler aus 12 Ländern freuten sich, ihr Stück, das in der Projektwoche uraufgeführt wurde, Dreyer zu zeigen. Zugleich demonstrierten die Schüler, wie gut in den vergangenen fünf Monaten ihr Deutsch geworden ist. Ein Verdienst der auch den beiden Lehrerinnen des SVK, Nina Dieser und Valentina Lindner gebührt. Stolz überreichte der SVK Dreyer, die voll des Lobes war, stellvertretend für die Schulgemeinschaft die Weihnachtsgrüße der PSS.

Ein Weihnachtsgruß des SVK wird überreicht.

Schulsanitäter in Aktion: Dreyer beobachtet, wie souverän die Schüler im Notfall handeln.

Dreyer freute sich angesichts solch greifbarer Lernfortschritte. „Ich besuche bewusst die Realschulen plus im Land“, erläutert die Ministerpräsidentin. „An diesen Schulen vertreten die Lehrerinnen und Lehrer die Haltung, das individuelle Lernen und das Miteinander in den Vordergrund zu stellen.“ Das mache die Einzigartigkeit der Realschulen plus und auch der Fachoberschulen aus: „Ein Kind hat an dieser Schule alle Entwicklungschancen“. Eine Ansicht, die sich im pädagogischen Konzept der PSS sowie im neuen Leitbild „Miteinander – Füreinander“ widerspiegelt. Den Besuch komplettierte der Auftritt der AG „Schulsanitäter“, die anhand einer Übung „Unfall in der Mensa“ zeigte, wie eigenverantwortlich und besonnen die Schüler der PSS mit Krisensituationen umgehen. Den Schluss des Besuchs bildete das obligatorische Interview Dreyers mit den Redakteurinnen Jill Brieger und Leonie Caryl (beide Lerngruppe 7).

Präsentation des ganzen Teams der AG „Schulsanitäter“ mit Betreuerin Tatjana Jenke und Malu Dreyer

„Tue am besten das, was dir gefällt und Spaß macht.“, gab Dreyer den Schülerinnen mit auf ihren Weg. Einen Wunsch durfte auch die Schule äußern – immerhin war Nikolaus-Tag. Es war die Bitte um eine Erweiterung der Fachoberschule mit der Fachrichtung „Gesundheit und Pflege“. Dreyer versprach: „Wir nehmen diese Idee wohlwollend mit.“

Gruppenbild mit Ministerpräsidentin: Jill Brieger, Malu Dreyer und Leonie Caryl (v. links) freuen sich über ein unterhaltsames wie informatives Interview.

Boge spendet IT-Systeme

28 Desktop-Computer, 6 Notebooks, 20 Monitore, 28 Tastaturen und 28 Mäuse gehen in die Paul-Schneider-Schule

Stefan Dillmann, Werkleiter Ingo Happe, Markus Streicher, Jan Herzog sowie Edijs und Martins Pleiss (v. links) freuen sich über die neuen Computer, die die Firma Boge stiftet.

Eine Schule in ihrem Bildungsauftrag zu unterstützen, ist ein wichtiges Anliegen der Boge Rubber and Plastics in Simmern. So wird die Patenschaft des Unternehmens mit den Schulen im Rhein-Hunsrück-Kreis aktiv gelebt. Darüber kann sich die Computer-Abteilung der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) freuen: 28 Computer, sechs Notebooks, 20 Monitore und 28 Tastaturen wie auch genauso viele Computermäuse spendete das Unternehmen der Schule. „Ein Komplettpacket! Das ist toll“, stellte der Systemadministrator des pädagogischen Netzwerkes der PSS, Markus Streicher, fest. „Wir leben eine bewährte Kooperation mit Sohren“, ergänzt der Werkleiter Ingo Happe. Gerade wenn Schulen sich auf den Weg machen, Digitalisierung in den Unterricht zu holen und das Thema ernst nehmen, ist eines zunächst unverzichtbar: Die Hardware. „Ohne Computer geht es eben nicht“, erklärt Streicher, „da kommt die Spende der Rechner mit dem Zubehör genau richtig.“ Im Prinzip ist die Schule nun in der Lage, einen dritten Computerraum anzubieten. „Alle Geräte sind in einem sehr guten Zustand“, so Happe, „diese dann einfach wegzuschmeißen, das ist aus unserer Sicht zu Schade.“ Und unter ökologischen Gesichtspunkten auch nicht nachhaltig.

Alles in allem eine Win-Win-Situation für das Unternehmen und die PSS. Die Patenschaft zwischen der Boge in Simmern und der PSS ist intensiv und wird von beiden Partnern gepflegt. Seit Beginn der Fachoberschule betreut die Boge immer einen FOS-Praktikanten. Bei Spenden von Computer-Hardware war die PSS nun schon das dritte Mal vertreten. „Es war sicherlich nicht die letzte gemeinsame Aktion“, weiß der IT-Verantwortliche von Boge, Stefan Dillmann.

Tag der offenen Tür an der Paul-Schneider-Schule

Leistungsschau der Schüler in Sohren – französische Gäste vermarkten Produkte aus Burgund

Am Freitag 16.11.2018 öffnete die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) ihre Türen und lud zum Tag der offenen Tür. Auf dem Programm standen die Ergebnisse der Projektwoche. Die Lerngruppen 5 bis 12 beschäftigten sich jeweils mit ihrem Jahrgangs-Projekten: LG 5 entführte in die Welt der Römer und erforschte besonders das städtische und militärische Leben in der Zeit vor 2000 Jahren. Lerngruppe 6 untersuchte verschiedene Bewegungs- und Antriebsarten zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Lerngruppe 7 vollzog die „Große Reise einer kleinen Bohne“ nach und erklärte den Besuchern, wie die Kakaobohne aus den Tropen in unsere Schokolade kommt.

Lerngruppe 8 unternahm in der Projektwoche die Kompetenzanalyse „Profil AC“, sodass die anstehende Berufswahl den Schülern leichter fällt. Eingehend auf Stärken, Kompetenzen und Interessen getestet, stellten die Achtklässler das Verfahren der Kompetenzfeststellung vor. Ähnlich wie diese Lerngruppe war die PoLIS-Projekt-Klasse unterwegs: nach einer Werkstattexpedition ins EBZ nach Ohlweiler stand die Potentialanalyse „2 P“ für die Schüler an.

Lerngruppe 9 bereitete die Klassenfahrt nach Berlin und Weimar im kommenden Mai vor. Unter dem Motto „Deutschland Tag und Nacht“ führte der Jahrgang seine Besucher sehr eindringlich in die beklemmende Lebenswelt der Nazi-Diktatur in Deutschland. Lerngruppe 10 erklärte den Gästen des Tags der offenen Tür der Welt und nahm – passend zum Motto der Abschlussfeier – mit einer Ausstellung eine Reise „Von Europa in die Welt“. Die KoA baute sich eine eigene Welt mit speziellen Modellbauklötzen.

Die Schüler der FOS organisierten wie jedes Jahr die große Tombola, die den Abschluss von Projektwoche und Tag der offenen Tür bildete. Neu war jedoch, dass ein Teil der FOS sich mit ihren Gast- und Partnerschülern des Lycee Simone Weil den Hunsrück erkundeten und mithalfen die Vermarktung der burgundischen Regionalprodukten am Tag der offenen Tür zu organisieren. Einer der Höhepunkte bei der Projektpräsentation war die Aufführung des Puppentheaters „Rotkäppchen und der böse Wolf“ durch die Schüler des Sprachvorkurses (SVK). Kulisse, Handpuppen und Drehbuch waren in der Projektwoche selbstständig von den Schülern, die erst seit einigen Monaten Deutsch lernen, angefertigt worden. Die Aufführung zeigte eine solche positive Resonanz, dass der SVK das Stück anlässlich des Besuchs der Ministerpräsidentin Malu Dreyer in der PSS wieder aufführt.

Wie im vergangenen Jahr war der Tag der offenen Tür zweigeteilt. Vormittags standen die Lerngruppen 5 bis 7 im Fokus, da die vierten Klassen der Grundschulen Büchenbeuren, Kirchberg und Sohren zum Besuch an der PSS eingeladen waren. Nach der Vollversammlung der Schülerschaft um 13 Uhr in der großen Sporthalle, konnten Besucher, Eltern und interessierte Gäste alle Projekte der Schüler bestaunen. Zudem informierte die Schule nachmittags über die Anmeldung für das neue 5. Schuljahr bzw. die FOS 11 zum Schuljahr 2019/20.

 

Tombola Gewinne

Für folgende Losnummern können die Gewinne in der Klasse FOS 12 abgeholt werden:

6
19
30
39
44
45
64
67
84
86
91
93
104
105
112
113
129
141
143
154
167
171
173
182
263
302
303
305
307
310
315
319
328
356
368
403
405
411
415
417
423
426
434
436
479
485
486
490
492
508
521
524
533
557
564
566
602
603
608
612
627
642
649
653
656
667
668
668
686
689
714
721
723
724
728
766
781
820
823
824
825
826
828
832
844
861
864
871
881
883
884
893
896
905
913
926
935
961
974

 

Mitgliederversammlung des Fördervereins

Der Förderverein lädt zur Mitgliederversammlung am 20.11.2018 in der Mensa der Paul-Schneider-Schule ein. Die Versammlung beginnt um 19 Uhr. Unter anderem stehen Vorstandswahlen sowie die Planung der Verleihung von „Weihnachtspreisen“ an. Zudem muss die geänderte Satzung (siehe diese Website unter #Förderverein) beschlossen werden. 2020 steht auch die Feier zur 50 Jahrfeier unserer Schule an.

Die Einladung und Tagesordnung sind hier zu finden: Einladung Mitgliederversammlung 20-11-2018

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Abgeordnete des Landtages besuchen Paul-Schneider-Schule

Podiumsdiskussion am 9. November in der Mensa der Paul-Schneider-Schule: Hannka Kurtoviç moderiert das Gespräch mit den Abgeordneten Bettina Brück, Jutta Blatzheim-Roegler, Dr. Sylvia Groß (von links nach rechts).

Der 9. November ist ein Schicksalsdatum in der deutschen Geschichte. Grund genug für die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) mit den Landtagsabgeordneten Bettina Brück (SPD), Jutta Blatzheim-Roegler (Die Grünen) und Dr. Sylvia Groß (AfD) in den Dialog zu treten.
Der Austausch zwischen Politik und Schülerschaft gelang schnell. Moderiert von Schülersprecherin Hannka Kurtoviç aus der Lerngruppe 10 diskutierten die Schüler der Lerngruppen 9, 10, KoA, PoLIS und der FOS 12 mit den Politikern offen und sachorientiert.
Wichtig sei der Termin für die PSS aus vielerlei Gründen, eröffnete Kurtoviç. Der Namenspatron ist eng mit dem 9. November 1938, die Reichspogromnacht, verknüpft. Der 9. November 1989 markierte eine Zäsur für die Schule, da bald nach dem Fall der Mauer der Zuzug von deutschstämmigen Familien aus der ehemaligen Sowjetunion in den Hunsrück einsetzte. „Unsere Schule wird 2020 50 Jahre alt“, begann Hannka die Diskussion, „würden sie heute unsere Schule wieder gründen? Wenn ja, wie sieht die Schule wohl in 50 Jahren aus?“ Schwere Fragen, freilich fanden die Politiker schnell passende Antworten. Bettina Brück wusste sofort: „Diese Schule ist ein Musterbeispiel dafür, in unruhigen Zeiten eines Strukturwandels die Situation zu meistern.“ Ihre Kollegin Blatzheim-Roegler konnte beipflichten, „sie haben den Grundstein gelegt, dass sich Schule verändert.“ Auch Sylvia Groß fand Lob für die PSS: „Was ich hier gehört habe, beeindruckt mich.“

Mit Interesse verfolgten die Schüler aus den Jahrgängen 9, 10 und 12 den Abgeordnetenbesuch am 9.November in der Mensa.

Der weitere Verlauf des Abgeordnetenbesuchs stellte klar, dass es nicht schlecht um die Demokratie bestellt sein kann. Die Schüler der PSS zeigten Interesse an Politik und löcherten die Experten mit ihren Fragen. Themen wie Gesundheit und Pflege, Bildungspolitik, Generationengerechtigkeit, Migration sowie Nachhaltigkeit im ländlichen Raum bildeten die Schwerpunkte des Gesprächs der Schülerschaft mit den Politikern. Angesichts der regen Beteiligung und der souveränen Moderatorin, die selbst in die 10. Klasse geht, fand Brück das passende Resümee: „Einer Schule wie der Ihren, gehört die Zukunft.“

Bundeswehr meets Paul-Schneider-Schule

Im Rahmen des Openion-Projekts zur Förderung der Demokratie lud die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) die Jugendoffiziere Daniel Beck und Soraya Teske von der Bundeswehr zu einem Informationsforum mit der Lerngruppe 10. Dass die Bundeswehr auch den Auftrag der politischen Bildung hat, ist nur wenigen bewusst. Im Gespräch mit Beck und Teske wurde vielen Schüler auch klar, wie einzigartig unser friedliches Leben in Europa ist. Verglichen mit vielen Regionen auf der Erde, leben die meisten Europäer auf einer Insel der Stabilität.
Große Themenkreise der Expertenstunde im Fach Gesellschaftslehre waren neben der klassischen Sicherheitspolitik auch Nachhaltigkeit, Bevölkerungsentwicklung, Umwelt- und Naturschutz sowie die Digitalisierung. So gab es mit den Jugendoffizieren viel Politik und wenig Bundeswehr. „Unsere Erde kann sehr gut ohne uns leben“, so Beck, „wir nicht aber ohne sie.“ Daher ist die Sicherheit der Bundesrepublik ein Aspekt, der mit vielen anderen Lebensbereichen verknüpft ist. „Ändert sich das Klima, wandern Menschen aus“, weiß Beck, „in Europa bekommen wir es mit Migration zu tun, oder es brechen Kriege in anderen Kontinenten aus.“ Beides seien Probleme mit denen sich Schüler von heute auseinandersetzen müssen. „Was in der Welt geschieht geht uns alle etwas an“, mahnt der Jugendoffizier. Zudem berge die Digitalisierung reale Gefahren für Deutschland, ohne dass man sich derer bewusst ist. „Bots bauen falsche Nachrichten und wir konsumieren die über Google, Facebook oder Instagramm“, erklärt Beck. So gehöre der reflektierte Umgang mit dem Internet zu den Grundlagen der modernen Erziehung.
Für die Jugendlichen der Lerngruppe 10 muss schließlich eines gelten: Demokratie braucht Engagement. „Habt keine Angst vor der Zukunft, die ihr selbst gestalten könnt“, gibt Beck dem Jahrgang mit auf den Weg.

Soraya Teske (links) und Daniel Beck kamen mit der Lerngruppe 10 im Fach Gesellschaftslehre schnell in den Dialog, wie eine bessere Welt aussehen kann. Es gab trotz der Uniformen viel Politik und wenig Bundeswehr.

Elternseminar an der Paul-Schneider-Schule: Einfach clever lernen

Elternseminar zur Unterstützung der Kooperation von Eltern – Schule – Kind

Sebastian Durst gestaltete sein Elternseminar an der Paul-Schneider-Schule kompetent und kurzweilig.

Das wichtigste an der Schule ist das Lernen. Nur so einfach wie der Satz klingt, ist das in der Praxis nicht, häufig verliert der Lernprozess zu Hause gern an Geschwindigkeit. Die Motivation seitens der Schüler nachmittags den Stoff vom Vormittag mittels Hausaufgaben zu vertiefen, ist freilich gering. – diese Erfahrung machen wohl alle Eltern. Wie dieses Problem indes erfolgreich zu bewältigen ist, demonstrierte das Elternseminar „Einfach clever lernen“ an der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren. Schulelternbeirat, unter dem Vorsitz von Eva Geissler, Schule und der Verein „Stadt Land Schule“ veranstalteten einen Elternabend zur Information und Fortbildung der Elternschaft am neuralgischen Punkt Schule-Eltern.
Praxisorientiert und kurzweilig stellte der studierte Deutsch-Lehrer Sebastian Durst von „Stadt Land Schule“ Strategien für ein effektives Lernen zu Hause dar. Ein erster Schritt ist, Motivation zum Lernen zu wecken. Viele Jugendliche können Spieler ganzer Fußballmannschaften aus der Bundesliga ohne Zögern aufzählen, aber die handelnden Personen in der Französischen Revolution bleiben ihnen unbekannt: „Ein interessantes Phänomen“ für den Pädagogen von „Stadt Land Schule“. „Ich brauche das, was ich lerne“, so Durst, „das ist das, was jedes Kind für sich realisieren muss“. Weitere Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Lernen sind emotionaler Bezug zum Stoff, das Aktivieren mehrerer Sinne beim Lernen und das Vermeiden oder Abstellen von Störungen.
Das Loben und die Anerkennung seitens der Eltern für das Lernen sind wichtig für die Lernmotivation. Auch komme es darauf an, erklärt Durst, dass man einen „Flow“ beim Lernen erreicht. Der Schüler lernt, aber es „fühlt sich für ihn nicht wie Lernen an.“ Dies kann daheim vor allem durch „Online-Lernen“ geschehen. Das umfasst das googeln unbekannter und nicht verstandener Sachverhalte wie auch die spielerische Arbeit mit Lernprogrammen.
Eltern müssen auch einen Zeitrahmen für das Lernen definieren. „Arbeitsintervalle und Pausen, in denen man trinken oder sich bewegen kann, sind wichtig.“ Ohne solche Rhythmen erscheinen vielen Schülern die Hausaufgaben als eine nicht zu bewältigende Arbeitslast. Auch eine Hilfe zum effektiven Lernen: der Leitner-Algorithmus. Besser bekannt als Karteikasten, der den Lernstoff in kleine Portionen teilt und hilft zwischen „gelernt“ und „noch üben“ zu unterscheiden. „Das gibt es jetzt auch als Apps für das Smartphone“, sagt Durst und kommt wieder zu den Aspekten von Motivation und Lernflow.
Alles in allem präsentierte das Elternseminar nicht grundlegend neue Erkenntnisse. Trotzdem rief es den Eltern Selbstverständlichkeiten in Erinnerung. Zum erfolgreichen Lernen gehört nicht viel, man muss es aber wollen. So lautet die Botschaft von Sebastian Durst: Eltern müssen gemeinsam mit ihren Kindern Wege finden, wie Lernen Spaß macht und in Folge dessen gelingen kann. Langweilig ist Lernen jedenfalls nicht, das zeigte „Einfach clever lernen“ auf jeden Fall.

Immer wieder mitmachen hieß es für die Elternschaft der Paul-Schneider-Schule bei „Einfach clever lernen“. So können sie die Ergebnisse des Abends besser ihren Kindern vermitteln.

Schüler laufen für eine gute Sache – Verabschiedung von Benjamin Koch

Zum Abschied gab es eine noch eine Belohnung: Benjamin Koch (hinten) überreicht den Scheck mit den Erlösen des Spendenlaufs an die besten Läufer der Lerngruppen 6 und 7: Jason Stabile, Florian Krasniqi, Diana Muster, Jill Brieger, Vanessa Berisha und Philippe Roth.

Benjamin Koch war als FSJler an der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) letztlich nicht mehr wegzudenken gewesen, dennoch nach Ablauf der Verlängerung im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), macht er sich auf seinen weiteren Weg in die Ausbildung. Anlässlich seines Abschieds konnten Schüler und Benjamin Koch sich besonders erinnerungsmächtig Lebewohl sagen: Der scheidende FSJler überreichte den Erlös des Spendenlaufs im Sommer, dessen Management Koch übernommen hatte. Über 750 Euro kamen durch Sponsoren der Schulgemeinschaft, die sich einen Tag im Ausdauerlauf übte, zusammen. Pro Runde wurde ein individueller Spenden-Betrag festgelegt. Koch, der sein FSJ im Rahmen des Landessportbundes absolvierte, freute sich über die hohe Summe und dass er mit seiner sportlichen Art alle Schüler zum Mitmachen motivieren konnte. Stellvertretend für die besten und ausdauerndsten Läufer der Schule überreichte Koch den Spenden-Scheck an Jason Stabile, Florian Krasniqi, Diana Muster (alle LG 6), Jill Brieger (LG 7), Vanessa Berisha (LG 6) und Philippe Roth (LG 7). Jeder dieser Schüler hatte sechs Runden und mehr gelaufen. Die Spende geht an den Förderverein der PSS, so dass die Leistung wieder allen Schülern in Sohren zugutekommt.