Aktuelles

Tag der offenen Tür: Freitag 16.11.2018

Die Schüler der Paul-Schneider-Realschule plus & FOS stellen ihre Projekte vor

Am 16.11.2018 veranstaltet die 12. Klasse der Realschule Plus & FOS Sohren/Büchenbeuren im Rahmen des Tages der offenen Tür eine Tombola! Als Preise organisierten die Schüler Spenden umliegender Betriebe. Der Hauptpreis dieses Jahres ist ein 100 Gutschein für den Europa-Park.

Der Tag der offenen Tür findet am Freitag zwischen 13:00 und 17:00 Uhr statt, im Laufe des Nachmittags können Besucher Lose erwerben um damit an der Tombola teilzunehmen. Die Verlosung der Preise findet um 16:00 Uhr in der Mensa statt. Die Veranstaltung beginnt um 13:00 Uhr mit einer Eröffnungsfeier mit Begrüßung durch den Schulleiter, Schülersprecher und dem Vertrauenslehrer. Die Schüler der verschiedenen Klassenstufen stellen ihre Projekte der zurückliegenden Woche vor: unter Anderem die 5. Klasse mit dem Projekt „die Römer“ , sowie die 10. Klasse mit ihrem Projekt „Wir in Europa“. Außerdem bieten die Schüler der 9. Klasse über den ganzen Nachmittag hinweg an diversen Ständen Essen und Getränke zum Verkauf an. Besonders soll auch auf Integration eingegangen werden. Unsere SVK Klassen (Sprachvorkurs) wollen Sie mit ihrem Projekt „Spiele aus aller Welt“ begeistern. Dort präsentieren die Schüler Spiele aus den Ländern aus denen sie kommen, zum Beispiel Eritrea, Äthiopien, Syrien, Rumänien und viele mehr.

Weitere wichtige Termine sind die Infoveranstaltung der FOS im Raum A 105, sowie die Infoveranstaltung zur Orientierungsstufe im Physikraum. Beide finden um 15:00 Uhr statt. Am Infostand im Foyer helfen wir bei Fragen gerne weiter.

Die Schüler der 12. Klasse, sowie die gesamt Schüler- und Lehrerschaft freuen sich auf zahlreiches Erscheinen der Besucher und hoffen Ihnen einen guten Eindruck unserer Schule vermitteln zu können. Sie sind herzlichst eingeladen einen interessanten Nachmittag bei uns zu verbringen und das vielfältige Programm der Schüler zu genießen. Wir, die Klasse 12, wären glücklich, den Tag mit einer erfolgreichen Verlosung ausklingen zu lassen und wünschen Ihnen dazu viel Glück.

FOS 11: Besichtigung des Sohrener Unternehmens Diversio

Am 29.10.2018 folgte die Klasse FOS 11 der Einladung des Unternehmens Diversio. Der FOS-Schüler und Diversio-Praktikant Farin Kupp übernahm die Führung durch das Unternehmen und gab interessante Hintergrundinformationen, z.B. über das Sortiment und betriebliche Abläufe. Seine anschließende Präsentation des für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 zu erstellenden Fachberichts hielt er in den Verkaufsräumen von Diversio – das war nicht nur spannend und ungewöhnlich, sondern zeigte auch sehr deutlich den starken Praxisbezug der Fachoberschule.

FOS 12: Betriebsbesichtigung am Wandertag

Die Klasse FOS 12 besichtigte am 26.09.2018 das Logistikunternehmen VG Cargo am Flughafen Hahn. Wir bedanken uns bei dem Unternehmen VG Cargo für die spannenden Eindrücke, die wir während der Betriebsbesichtigung sammeln konnten. Das Unternehmen freut sich, ab dem kommenden Schuljahr als Praktikumsbetrieb der Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren Schülerinnen und Schüler der FOS 11 aufnehmen zu können.

 

Berufsorientierung mal ganz anders

Zwei Tage lang stand der Truck der Metall-und Elektroindustrie auf dem Parkplatz der Schule und die Klassen 8-10 hatten Gelegenheit Einblicke in die Berufswelt der Metall-und Elektroindustrie zu gewinnen. Der Truck war mit zwei Ebenen und einer großen Präsentationsfläche und Multimediawänden ausgestattet. Die Jugendlichen konnten an M+E-typischen Arbeitsplätzen technische Zusammenhänge kennen lernen und erlebten die Faszination Technik praxisnah. Unter Anleitung konnten sie beispielsweise an einer computergesteuerten CNC Fräsmaschine ein Werkstück selbst fertigen. Die Experimentierstationen wurden durch interaktive Aufgabenstellungen und Hintergrundinfos auf Tablets begleitet. Ortsansässige Firmen wie die Firma Boge Rubber and Plastics, und Gardner Denver Kompressoren, beide in Simmern, informierten die Jugendlichen über Ausbildungsmöglichkeiten in ihren Betrieben. Insgesamt war es eine sehr praxisnahe und anschauliche Infoveranstaltung, die die Schüler/ innen gerne angenommen haben.

Paul-Schneider-Schule heißt neue Schüler willkommen

Der erste Schultag im 5. Schuljahr ist etwas Besonders im Leben eines Kindes. Nach der Grundschule, nach den sechs Wochen Sommerferien beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Um den Start an der neuen Schule so leicht wie möglich zu machen, feierte die Schulgemeinschaft der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) mit den neuen Schülern in den Stufen 5 und 11 ein Willkommensfest. Die PSS zeigte ihren Neuen, was sie alles zu erwarten haben. Traditionell bildet der Chor der Orientierungsstufe unter der Leitung von Elke Villain den Auftakt der Feier.

Neben der offiziellen Begrüßung durch den Schulleiter Steffen Möller, richteten Oliver Menzel als Schulpfarrer und Oliver Auner, Vertrauenslehrer und Teamlehrer in der neuen Stufe 5 in Personalunion, Grußworte an die Schüler und Eltern. Anja Raskop aus der 12. Klasse schilderte ihre Erfahrungen mit der PSS aus erster Hand und begrüßte anhand ihrer Erfahrungen mit dem FOS-Praktikum die neuen Schüler im Allgemeinen und die neuen 11er im Besonderen. Die Feier gestalteten weiter Angelika Holzhäuser mit einem Handpuppenmusical der Lerngruppe 6 sowie die Sketch-Gruppe der Lerngruppe 7 unter der Leitung von Tina Beeck mit dem Stück „Die Verflixten 7“.

Weiter informierte Konrektor Kay Baumgarten über den Förderverein der PSS und das Angebot der Ganztagsschule, das in diesem Schuljahr mit dem neugestalteten Gemeinschaftsnachmittag für die Orientierungsstufe beginnt. Am Ende des ersten Schultages nahm die Schulgemeinschaft vertreten durch Markus Streichers Fallschirm-Lauf die neuen Schüler unter ihren Schutz und Schirm. Gemeinsam mit Oliver Auner und dem Lehrerteam von LG 5 ließen die Fünftklässler Ballons mit ihren Wünschen für die neue Schulzeit aufsteigen.

Erasmus-Projekt geht in die nächste Runde

Im frisch gestarteten Schuljahr 2018/19 wachsen die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) und ihre Partnerschule in Dijon enger zusammen. Auf der Homepage sind nun die regionalen Produkte gelistet, die typisch für den Hunsrück sind. Im kommenden Frühling werden die Sohrener Schüler diese Waren in Dijon verkaufen. Schon vorher besuchen die Franzosen die PSS und stellen ihrerseits französische Spezialitäten am Tag der offenen Tür am 16.11.2018 im Hunsrück vor. Alle Artikel können über das Reservierungsformular auf der Schulhomepage schon jetzt vorbestellt werden.

Zur Erreichen ist die Seite unter www.inrealplus.de/fod/erasmus-projekt/

Fünf Kolleginnen gehen in den verdienten Ruhestand

Marion Nusko-Schneider, Leona Riemann, Rosi Zimmermann, Christiane Heidberg und Cornelia Peters (von links) sind die fünf Kolleginnen, die die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) vermissen wird. Alle fünf konnten Rektor Steffen Möller (ganz links) und ÖPR-Vorsitzender Dirk Sitte (ganz rechts) in den verdienten Ruhestand verabschieden. Alle fünf hinterlassen eine Lücke, die nur schwer gefüllt werden kann, denn ob ihrer Erfahrung mit Schülern und Schule waren sie bislang nicht aus der PSS wegzudenken. Sie erlebten Umbrüche, Innovation und Wandel zwischen Bildungspolitik und Weltgeschichte. Die Fünf erinnern sich noch gut, als vor über 25 Jahren die Aussiedler-Kinder in die Sohrener Schule strömten und die Gebäude erweitert werden mussten. Infolgedessen musste der Unterricht damals neu gedacht werden. Die verdienten Kolleginnen halfen mit, die Ganztagsschule, die Sprachförderung und die Teamschule aus der Taufe zu heben. Sie alle hatten ihren persönlichen Anteil an der Weiterentwicklung der PSS. Maßstäbe in Sachen außerschulischer Lernort setzte beispielsweise Marion Nusko-Schneider mit ihren Berlin-Fahrten. Cornelia Peters gründete die Schüler-Bibliothek. Leona Riemann organisierte unermüdlich Fahrten für den Fachbereich Französisch, Christiane Heidberg verlieh mit ihrer kreativen Ader regelmäßig dem Schulgebäude den besonderen Anstrich und Rosi Zimmermann gelang es, mit ihrer Schülerfirma „sCool’s Cooking“ beispielhaft Unterricht praxisorientiert zu gestalten. Bis heute konnten sich jüngere Kollegen immer auf den Rat und die Erfahrung der Fünf verlassen. Nun muss die nächste Generation ihrem Beispiel folgen.

Sie haben sich um die Sohrener Paul-Schneider-Schule verdient gemacht: Schulleiter Steffen Möller verabschiedet Marion Nusko-Schneider, Leona Riemann, Rosie Zimmermann, Christian Heidberg, Cornelia Peters (von links). ÖPR-Vorsitzender Dirk Sitte (rechts) gratuliert zum Erreichen des Ruhestands.

Schüler der Paul-Schneider-Schule verabschieden sich

Unter dem Motto „Back to the 90s“ feierten 92 Realschüler und Fachabiturienten ihre Abschlüsse.

Passend zum feierlichen Anlass verabschieden sich die Schüler der PSS mit einem kleinen Abschlussball von ihren Lehrern und feiern ihr bestandenes letztes Schuljahr.

„Weiter so? Weiter so!“ lautete die kritisch-nachdenkliche Botschaft Steffen Möllers, der Schulleiter der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS), die er allen Absolventen seiner Schule mitgeben möchte. 30 Schüler erhielten den Berufsreife-Abschluss, 40 Absolventen erreichten die Mittlere Reife nach bestandenem 10. Schuljahr und 22 Schüler freuten sich über die Fachhochschulreife. So vielfältig die Abschlüsse und Ziel der Schüler sind, so vielfältig ist ihnen auch die Abschlussfeier in Sohren gelungen. Anna Knaus und Farin Kupp (beide aus der LG 10) moderierten feierliche Verabschiedung, die unter dem Motto „Back to the 90s“ stattfand. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch Anna Brinkmann, Karina Ziriakus, Anna Kempel und Tamina Michel.
„Findet Antworten, habt gute Ideen, aber seid kritisch“, gab Möller den Absolventen der PSS mit auf den Weg. Unter die Gratulanten reihte sich der Kreisbeigeordnete Manfred Kuhn ein, der die kommunale Familie auf der Feier vertrat. „Ihr habt die beste Schule besucht, um eure Talente zu entdecken“, freute sich Kuhn, „hier wurdet ihr individuell gefördert, um auch richtig gefordert zu werden.“ Nun gelte es die entwickelten Talente in der Ausbildung oder im Studium anzuwenden und zu erweitern.

Schulleiter Steffen Möller gratuliert seinen Absolventen

Ganz persönlich verabschiedete sich die Lerngruppe 10 von ihrem Lehrerteam, das sie seit der 5. Klasse schon unterrichtete. „Sie haben immer für uns gekämpft“, weiß Nina Mitroser, „die neuen Schüler in der Lerngruppe 5, die sind in richtig guten Händen!“. Rund die Hälfte der 10. Klässler bleibt der Schule indes treu und besucht nach den Sommerferien die Fachoberschule in Sohren. Neben dem Abschied standen noch Ehrungen auf der Tagesordnung. Die Auszeichnung des Bildungsministeriums für herausragende Leistungen in der Schule und für die Schulgemeinschaft erhielten Felix Viertel, der als bester Schüler der Lerngruppe 10 die PSS absolviert hat und Anna Brinkmann, die seit Jahren sich für die musikalische Ausgestaltung schulischer Veranstaltungen eingesetzt und auch bei der Abschlussfeier aktiv mitgeholfen hat. Einen besonderen Preis hat der Förderverein der Schule ausgelobt. Prämiert wurden Sadia Haina aus der Lerngruppe 10, die innerhalb von zwei Jahren nach der Flucht aus Afghanistan jetzt eine Ausbildung als Krankenpflegerin beginnt sowie die Zwillinge Victoria und Mihaly Koszkócsák, die beide in der Lerngruppe 9 die Qualifikation für das 10. Schuljahr erreicht haben.
Für die Sohrener Fachabiturienten war es ein Jahr voller Umbrüche, der sie zum Abschluss auch gedachten. Maik Gabor und Silke Feldmann gebührt Dank und Anerkennung der Schülerschaft für die sichere und verlässliche Betreuung im 12. Schuljahr. „Sie haben alles daran gesetzt, dass wir heute hier stehen“, bedankte Anna Brinkmann, „sie haben unsere Träume unterstützt.“

Mit dem Abschluss der Berufsreife verlassen die PSS: Leonie Friedrich, Laura Häuser, Justin Hauser, Jan Jost, Felix Kaufmann, Yannik Klein, Johannes Kneip, Dogukan Kumrak, Michelle Meurisch, Nico Neufeld, Aileen Oenning, Abdlulalim Adam, Ahmad Hossaini, Hussein Mahli, Imadudin Marouf, Sabghat Rahmati, Mustapha Lamine, Nazifullah Yusofi, Aref Ahmadi, Mansoor Arab, Konstantin Baizki, Thomas Deperschmidt, Elyas Farahmand, Artur Gerber, Marlon Gewehr, Denis Haidarovic, Alexej Kistner, Nicklas Peth, Kimberly Pflaum und Andranik Safaryan.

Die Mittlere Reife erreichten: Adrian Amendt, Jonas Barden, Kevin Bieringer, Steven Brumm, Alexander Bulgakov, Hendrik Denis, Kimberly Dietrich, Alexej Dimitryuk, Artur Dreer, Sandra Engraf, Katharina Graeff, Susanna Grünewald, Sadia Haina, Markus Honeker, Marcus Hopp, Nick Kauer, Anna Kempel, Anna Knaus, Farin Kupp, Ahmad Kushari, David Mäurer, Melissa Maier, Aaron McGee, Daniel Milingert, Nina Mitroser, Aida Müller, Benjamin Pankraz, Thomas Pankraz, Lara Ravenstein, Alex Schröder, Jonathan Schülken, Artur Steinhauer, Marc Vergils, Felix Viertel, Yannick Vieth, Adrian Walz, Jessica Walz, Robin Wickert und Karina Ziriakus.

Die Fachoberschule mit Fachhochschulreife haben Anastasia Baranova, Celine Becker, Vanessa Billen, Simon Brager, Anna Brinkmann, Celine Ewert, Arthur Felinger, Katharina Haag, Nicolas Hinke, Florian Knoop, Jannik Küsters, Nina Lammersmann, Peter Michel, Mareike Müller, Jasmin Reiser, Laura Rode, Uwe Schmer, Lisa Schmidt, Markus Stein, Gianina Weber und Daniel Zinn bestanden.

Die Bildungsministerin zu Gast an der Paul-Schneider-Schule

Interview Schülerzeitung anlässlich des Besuchs der Bildungsministerin Frau Dr. Stefanie Hubig
(18.06.2918)

Stefanie Hubig und Bettina Brück, MdL im NaWi-Unterricht der LG 5

Schülerzeitung: Hallo Frau Dr. Hubig, mein Name ist Phoenix Féron und ich komme von der Schülerzeitung der Schule. Hätten Sie Zeit für ein kleines Interview?

Fr. Dr. Hubig: Ja, sehr gerne.

Schülerzeitung: Nach dem Rundgang an unserer Schule: Was hat Ihnen denn am besten gefallen?

Fr. Dr. Hubig: So genau kann ich das gar nicht sagen. Sehr gut gefallen hat mir zu sehen, wie enga-giert die Lehrerinnen und Lehrer an eurer Schule sind und wie zielstrebig die Schülerinnen und Schüler mitarbeiten. Beeindruckt hat mich auch, mit wie vielen unterschiedlichen und interessanten Themen ihr euch hier an der Schule auseinandersetzt. Ich habe ja heute eure Bienen-AG besucht und durfte beim Experimentieren in Chemie dabei sein – und sogar selbst mitmachen beim Feuerwerk. Und wir haben uns die Sprachförderklasse angeschaut. Ich finde, das war alles ziemlich spannend.

Schülerzeitung: Denken Sie doch mal zurück an Ihre Kindheit: Wollten Sie immer schon Bildungsministerin werden oder hatten Sie andere Berufswünsche?

Fr. Dr. Hubig: (lacht) Nein, wenn mir jemand erzählt hätte, ich werde mal Bildungsministerin, hätte ich gedacht, der ist nicht ganz ausgeschlafen! Das konnte ich mir nie vorstellen und ist auch nie mein Plan gewesen. Ganz ursprünglich wollte ich mal Ärztin werden. Nach der Schule habe ich dann aber lieber Jura studiert und war zunächst Richterin und dann Staatsanwältin. Das war eigentlich mein Berufsziel.

 

Landrat Marlon Bröhr schleudert den ersten Schulhonig der Saison

Schülerzeitung: Wenn Sie sich an Ihre Schulzeit zurückerinnern: Welches Unterrichtsfach mochten sie denn absolut nicht?

Fr. Dr. Hubig: Ich bin ehrlich gesagt total gerne zur Schule gegangen. Ich hatte wirklich tolle Lehrerinnen und Lehrer und mir hat Schule Spaß gemacht. Ich habe immer lieber Sprachen gelernt und habe auch gerne und viel gelesen. Mathematik und Physik habe ich aber auch gerne gemacht. Nur Sport mochte ich nicht immer. Rhythmische Tanzgymnastik fand ich, ehrlich gesagt, schrecklich!

Schülerzeitung: Ganz ehrlich: Haben Sie jemals den Unterricht geschwänzt? Wenn ja, warum?

Fr. Dr. Hubig: (schmunzelt) Also ich war ja gerne in der Schule, deshalb bin ich auch immer hingegangen. Aber einmal habe ich tatsächlich geschwänzt. Da war ich aber schon über 18, also volljährig. Ich habe so getan als wäre ich krank, war es aber gar nicht. Ehrlich gesagt habe ich das gemacht, um einfach mal Zeit für mich zu haben. Aber richtig war das nicht und ich habe es auch nur dieses eine Mal gemacht.

Schülerzeitung: Vielen Dank im Namen der Schülerzeitung, dass Sie sich Zeit genommen haben.

Fr. Dr. Hubig: Sehr gerne, aber ich würde gerne noch etwas sagen, was du mich nicht gefragt hast: Nämlich, dass ihr hier eine super tolle Schule habt und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, heute hier zu sein und euch als Schülerinnen und Schüler zu treffen und auch eure Lehrerinnen und Lehrer sowie das ganze Schulteam kennenzulernen. Ich habe das Gefühl, ihr seid eine richtig gute Schulgemeinschaft, ihr achtet aufeinander und ihr steht – entsprechend eurem Leitbild – füreinander ein und arbeitet gut zusammen. Das finde ich vorbildlich. Das ist der Grund, warum ich gerne Bildungsministerin bin. Es freut mich zu sehen, was in den Schulen vor Ort passiert und was für tolle Arbeit geleistet wird. Von den Lehrkräften und dem gesamten Personal an den Schulen und vor allem auch von den Schülerinnen und Schülern selbst. Das wollte ich gerne noch anmerken, auch wenn du mich nicht danach gefragt hast. Aber so ist das nun mal mit Politikern, sie sagen manchmal Dinge, die sie gar nicht gefragt werden (schmunzelt). Mir war das an dieser Stelle aber sehr wichtig.

Das Interview führe Phoenix Féron, Lerngruppe 7

Für die Schülerzeitung führt Phoenix Féron (rechts) ein Interview mit Minsterin Hubig