Aktuelles

Jan Jost ist der Schüler für alle Fälle

„Mr. Ehrenamt“ der Lerngruppe 9 an der Paul-Schneider-Schule mit Gilányi-Preis geehrt

„Mr. Ehrenamt“ der Paul-Schneider-Schule, Jan Jost (Mitte), wird von László Gilányi (dritter v. links) vor der Jahrgangsversammlung der Neuntklässler ausgezeichnet – die Eltern, Bettina und Reiner Jost (beide links), sind stolz auf ihren Sohn

„Er ist immer da, wenn Hilfe gebraucht wird“, lobt Klassenlehrer Sven Miedreich den diesjährigen Preisträger der Gilányi-Stiftung von der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS). Schweren Herzens verabschiedet die Lerngruppe 9 den so geehrten Jan Jost aus Würrich, der nicht nur einen vorbildlichen Berufsreife-Abschluss erreicht hat, sondern auch für sein Engagement und seine Leistungen jenseits des Unterrichts und für die Schulgemeinschaft ausgezeichnet wird.
„Schule und Schulgemeinschaft funktionieren nicht, wenn man sich nicht auch freiwillig einbringt“, stellt László Gilányi anlässlich der Preisverleihung fest. Mit Jan hat die Schule nach diesem Kriterium den richtigen Preisträger ausgesucht. Der Absolvent der neunten Klasse besucht die PSS seit dem 5. Schuljahr, gehört zu den Gründungsmitgliedern der Schulsanitäter und der Schul-Imker und besitzt eine herausragende handwerkliche Begabung. „Obwohl er die Qualifikation für das 10. Schuljahr erreicht hat, entschied er sich für die Ausbildung“, so Miedreich, „das ist schade, aber es passt zu unserem Mr. Ehrenamt.“ Jan war immer da, Fehlzeiten hatte er praktisch keine und packte seit fünf Jahren immer mit an, sei es in der Lerngruppe, bei Klassenfahrten oder wenn der Hausmeister Unterstützung brauchte. Seine Zeugnisse zeigen nicht nur gute Leistungen, auch Jans soziale Tugenden wie Fleiß, Zuverlässigkeit usw. wurden stets mit guten Noten bewertet. Mutter Bettina Jost ist sprachlos, genau wie ihr Sohn: „Da kannst du stolz sein.“ Obwohl sie Elternsprecherin und im Schulelternbeirat ist, überrascht die Schule und Gilányi Familie Jost. Dass Jan ausgezeichnet wird, kommt indes nicht unerwartet für seine Lehrer, „er war immer zielstrebig und wusste, was er will. Daher überlegten wir nicht lange, wer den Preis bekommen soll“, sagt Miedreich stellvertretend für das Lehrerteam. „Jan steht für die Verwurzelung in der Region“, resümiert Gilányi die Preisverleihung. Angesichts seiner handwerklichen Interessen verleiht die Stiftung einen Gutschein über 300 Euro für den Baummarkt. „Werkzeug kann man nicht genug haben“, freut sich Jan. Der junge Absolvent beginnt nach der Schule eine Ausbildung zum Elektriker. Natürlich bleibt er dem Ehrenamt treu, Imker-Verein und Feuerwehr in Würrich können auf Jan natürlich nicht verzichten.

Lernen mit Pferden in Sohren: Ein Plus für Selbstbewusstsein und Motivation

Die Reit AG an der Paul-Schneider-Schule feiert ihren Jahresabschluss

Reitsport verschafft Selbstbewusstsein, steigert Leistungsbereitschaft und Fitness, zugleich üben hier Schüler motiviert den Umgang mit Mensch und Tier. Zudem macht die Reit AG der PSS auch noch Spaß.

Sport ist für Jugendliche gut, um sich auszutoben und auszuprobieren. Eine besondere Sportart ist das Reiten, hier kommt zu der persönlichen Fitness noch der partnerschaftliche Umgang mit dem Pferd dazu. Durch die Verbindung von Lernen, dem Erwerb von sozialer Kompetenz und der sportlichen Betätigung liegt es nahe, dass die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) eine Reit AG in ihr pädagogisches Konzept integriert hat.

Traditionell feiert die Reit AG zum Schuljahresende mit einem zweitägigen Ausritt die gelungene Kooperation von Mensch und Tier. „Die Kinder sind einfach nur glücklich, wenn sie auf dem Pferd sitzen und vergessen all ihre Sorgen des Alltags“, schildern die AG-Leiterinnen Liane Schuch und Andrea Espenschied die Stimmung in der AG. Für die Teilnehmerinnen ist wieder ein Schuljahr vorbei, in dem sie lernten, übten und ganz einfach mit ihren Pferden Spaß hatten. Indes merkten die begeisterten Teilnehmerinnen nie, dass sie fest in das Leben und die Arbeit mit den Tieren integriert waren und viel mehr geleistet haben, als man vordergründig denkt. „Die Reit AG umfasst weit mehr als das Reiten an sich“, so die Reitlehrerin Schuch, „die Pferde müssen von der Weide geholt, gepflegt, vorbereitet werden. Der Umgang mit den Vierbeinern muss schließlich gelernt werden.“ Das Ganze lief auch in diesem Jahr so gut, dass am Ende die beiden AG-Leiterinnen auf dem Reit- und Ferienhof Schuch feierlich Zeugnisse über die erworbene Reit-Kompetenz in Theorie und Praxis verleihen konnten. „Das Reiten hilft den Schülern ungemein“, erklärt Espenschied. So verbessert sich die Balance und die Motorik, aber im Zentrum steht genauso „der Beziehungsaufbau und die Kommunikation mit dem Pferd“, merkt Schuch an, „ein weiterer Schwerpunkt ist die gegenseitige Hilfe der Schüler untereinander.“ Ein Hauptanliegen der PSS ist es, Jugendliche zu integrieren, seien es einheimische oder Kinder mit Migrationshintergrund, „das schaffen wir in der Reit AG sehr leicht“, sagt die Co-Leiterin Espenschied, „bekanntlich liegt das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde.“

 

 

Paul-Schneider-Schule informiert über VSP

Als Hospitationsschule im Rahmen des PL multipliziert die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) über die Ergebnisse aus dem auslaufenden Schulversuch „Mehr Selbstverantwortung an rheinland-pfälzischen Schulen“. Kerstin Goldstein vom Pädagogischen Landesinstitut organisierte gemeinsam mit Cäcilie Daumen und Christoph Steppuhn (beide Bildungsministerium, BM) und Eva Schüller (ADD) einen Fortbildungsnachmittag zum Thema „Verfahren zur schulischen Personalgewinnung“. Die PSS konnte gemeinsam mit BM und ADD über die Erfahrungen und den Nutzen aus der selbstverantwortlichen Personalgewinnung in den vergangenen Jahren berichten. Als Gäste kamen unter anderem Vertreter aus den Schulleitungen bzw. Schulleiter der Grundschule Monzingen, der Förderschule Hachenburg, Gymnasium Neustadt/Weinstraße und Gymnasium Dernbach (Raiffeisen-Campus).

Die Informationen aus der Veranstaltung stellen wir hier als pdf.Dokument zur Verfügung.

MSVS Hospitation 15-05-18 online Version Homepage

Die Paul-Schneider-Schule in Sohren-Büchenbeuren blüht auf

Netzwerk Blühende Landschaft schafft deutschlandweit über 800.000 m² Blühflächen

Hausmeister Holger Faust sowie die Schüler Elyas Faramand und Konstantin Babitzki (von links) säen die Blühfläche der Paul-Schneider-Schule ein. Zum Sommer hat die Schule eine Blumenwiese, die sich durch ihre Artenvielfalt und Naturbelassenheit als idealen Lebensraum für heimische Insekten anbietet.

Straßen, Neubaugebiete und Gewerbegebiete – was dem Menschen nützt, muss nicht unbedingt auch auch für Insekten gut sein. Der Verlust an Grünflächen führt unter anderem zu einem gefährlichen Bienensterben, das gerade in aller Munde ist. Auch der Hunsrück bleibt nicht unberührt von dieser Entwicklung. Die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren versteht ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag so, dass den Schülern ein Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit der Natur vermittelt wird. Um dieses Ziel zu erreichen, nimmt die Schule am Projekt „BienenBlütenReich“ teil. Mit der Einsaat einer 200 m2 großen Blühfläche auf dem Schulgelände sollen nicht nur die Schulbienen neue Nahrungsquellen auffinden, auch den Schüler kann direkt an der Schule gezeigt werden, welche Vielfalt ein Stück unberührte Natur bereithält.
Die fortschreitende Intensivierung in der Landwirtschaft sowie umfangreicher Siedlungs- und Straßenbau führen zu einer schleichenden Veränderung unserer Kulturlandschaft. Die Folgen für Blüten besuchende Insekten sind gravierend, denn Nahrungsgrundlagen gehen verloren und der Lebensraum wird knapp. So hat sich die Situation für alle Nektar und Pollen sammelnden Insekten, wie z.B. Honig- und Wildbienen oder Schmetterlinge, in unserer Landschaft enorm verschlechtert. Dabei erfüllen Blüten besuchende Insekten wichtige Funktionen in der Natur, auf die auch der Mensch angewiesen ist, wie z.B. die Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen sowie als wichtiger Baustein des Nahrungsnetzes.


Damit Insekten künftig wieder mehr Futter finden, startete das Netzwerk Blühende Landschaft 2016 gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben und Kommunen das Projekt „BienenBlütenReich“.
Auch die PSS beteiligt sich dieses Jahr am „BienenBlütenReich“ und bringt die Landschaft zum Blühen. Im April 2018 wurde auf dem Schulgelände eine insektenfreundliche Blühfläche von 200m² vorbereitet und in dieser Woche, rechtzeitig mit den endlich einsetzenden Niederschlägen, eingesät. Diese soll zukünftig nicht nur den „Schulbienen“ als Nahrungsquelle dienen, sondern auch von wildlebenden Insekten genutzt werden.
Die Anlage der Blühfläche auf dem Schulgelände ist eine ideale und sinnvolle Ergänzung zu den bereits an der Schule bestehenden Arbeitsgemeinschaften „Schulgarten“, „Lebensraum Wasser“ und „Schulbienen“. „Die Arbeit in diesen AGs trägt langfristig zum verantwortungsvollen Umgang der Schülerinnen und Schüler mit der Natur bei“, erklärt Steffen Möller, Schulleiter der PSS.
Interessierte Bürger können sich bei Führungen im Sommer Inspiration und Know-How für eigene Blühprojekte holen. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit der Schule auf: www.inrealplus.de
Im Rahmen des „BienenBlütenReich“ entstehen deutschlandweit über 800.000m² wertvolle blühende Oasen als Kraftorte für hungrige Insekten.
Weitere Infos unter:www.bienenbluetenreich.de

Mit Zahnbürste Stolpersteine geschrubbt

Aktiver Geschichts- und Religionsunterricht am außerschulischen Lernort – Schüler engagieren sich gegen das Vergessen

2014 hat die Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) die Patenschaft für den „Stolperstein“ des Julius Lenhardt, bekannt als der „Uhrmacher von Rhaunen“, übernommen. Schüler unserer Schule hatten sich seinerzeit auf Spurensuche begeben und in Zusammenarbeit mit der Rhaunener Stolperstein-Initiative die Geschichte des skurrilen alten Mannes aus dem Saarland, der nicht aufhörte, davon zu sprechen, dass Deutschland eines Tages wieder von den Nazis befreit sein würde, seine Geschichte aufgeschrieben. Am 13. März 1945, kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner in Rhaunen, wurde Julius Lenhardt ermordet und verscharrt, die Todesursache vertuscht. Am 23. Februar 2014 erhielt dieser Mann, dem kein Grab gegönnt, kein Grabmal gesetzt wurde, einen jener goldglänzenden Stolpersteine aus Messing, um ihn in Erinnerung zu behalten.


Zum Jahrestag seines Todes zog ein Trupp von Schülern aus dem 7. Jahrgang der PSS unter der Anleutng von Leona Riemann nach Rhaunen, um diesen und andere stumpf gewordenen Steine wieder zum Glänzen zu bringen. Es waren dies: Sia, Max Dörn, Jolina Pflaum, Lukas Getmann, Jorden Schmalfeld, Jermain, Lara Sieverling und Mike Kerber. Sie wurden von den Rhaunenern Aktivisten Gernot Fritz, Heiner Schneider und Susanne Schäfer herzlich begrüßt und begleitet. Es regnete, der Boden war nass, und den Stein des Julius Lenhardt fanden sie in einer tiefen Pfütze versenkt vor. Doch das schadete ihrem Eifer nicht. Ungläubig hörten sie dann aus dem Mund der Zeitzeugin Rosel Draeger Erlebnisse, die man nicht beschreiben kann. Eindrücke, die nicht in den Kleidern hängen bleiben!


Zum Aufwärmen und damit alle sich über das, was man nicht verstehen kann, noch austauschen konnten, wurden die Schüler zum Abschluss von den Rhaunenern noch zu hausgemachten „Berliner Kreppeln“ und heißer Schokolade im „Goldenen Anker“ eingeladen. Ein Schultag, den keiner der Beteiligten vergessen wird!(RIE)

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Anmeldung für das neue Schuljahr 2018/19 an der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren

Öffnungszeiten des Sekretariats und Anmeldeformalitäten

Die Neuanmeldungen für das kommende Schuljahr 2018/19 kann im Sekretariat der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren vorgenommen werden. Für die neuen Klassen in den Jahrgängen 5 und 11 stehen wir ihnen von montags bis donnerstags zwischen 7:00 und 16:00 Uhr zur Verfügung, freitags ist das Sekretariat von 7:00 bis 13:00 Uhr geöffnet.
Bitte bringen sie bei Anmeldungen für das 5. Schuljahr die Übergabeformulare der Grundschule (Empfehlung, rotes, gelbes und weißes Blatt) sowie das Halbjahreszeugnis mit. Für die Anmeldung an der FOS ist das Halbjahreszeugnis mitzubringen. Anmeldeformulare für die Jahrgänge 5 und 11 sind im Sekretariat erhältlich.

Nähere Informationen finden sie hier unter www.inrealplus.de. Einfach „drauflos surfen“!

Telefonisch sind wir unter 06543/986610 zu den oben genannten Zeiten zu erreichen. Sie können aber auch uns eine E-Mail an E-Mail schicken.

Erstes Projekttreffen mit Partnerschule in Dijon

Fachoberschüler leben im Rahmen von Erasmus plus die deutsch-französische Freundschaft

Erasmus plus vereint zwei Klassen: Gruppenbild mit FOS und Lycee in Dijon

Das erste Projekttreffen der Klasse 11 der Paul-Schneider-Realschule plus und FOS Sohren-Büchenbeuren und der Partnerklasse der Lycee Simone Weil aus Dijon, fand zwischen dem 21.01. und 26.01.2018 statt. Damit wir die Zeit sinnvoll nutzen konnten, reisten wir bereits Sonntagabend an. Am Montagmorgen wurden wir in der Schule in Dijon herzlich begrüßt und beide Klassen stellten sich gegenseitig vor. Nach dem ersten gemeinsamen Mittagessen entdeckten die Schüler in deutsch-französischen Zweiergruppen die Stadt Dijon.
Die kommenden Tage standen ganz im Zeichen des gemeinsamen Projekts, die digitale Vermarktung regionaler Produkte im Partnerland. So stellten die Klassen zunächst eine Verkostung der ausgewählten Produkte auf die Beine, um diese im Anschluss einzeln zu bewerten und mit Hilfe geeigneter Methoden auszuwerten.
Der Mittwoch wurde genutzt um verschiedene Produktionsbetriebe der Produkte zu besichtigen. Zunächst stand der Besuch eines Sirup-Herstellers an, im Anschluss wurde der letzte Familienbetrieb besucht, welcher den bekannten Dijon-Senf produziert.
Donnerstags wurde der Markt in Dijon genauer unter die Lupe genommen. Hierbei wurden für den zweiten Besuch und den dann anstehenden Verkauf unserer Produkte wichtige Informationen gesammelt und vor Ort analysiert. Des Weiteren wurden Grundlagen besprochen auf deren Basis im weiteren Verlauf ein Bestellsystem aufgebaut werden soll.
Nach einer arbeitsreichen Woche stand am letzten Tag zunächst einmal Sport auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich mit der Partnerklasse in verschiedenen Sportarten messen. Im Anschluss wurde das weitere Vorgehen des Projektes bis 2019 geplant. Gegen Abend konnten wir dann zu Hause eine schöne, gelungene, arbeitsintensive und informationsreiche Woche Revue passieren lassen.

Sprachförderung mal ganz anders…

Am 29.11.2017 wanderte der Sprachvorkurs (SVK) nach der 2. Stunde im ersten großen Schneegestöber nach Sohren. Unser Ziel war das Jugendzentrum. Die Mitarbeiter dort, Christine Winkler, Erhard Schmidt sowie Robert Villain, begrüßten uns und stellten uns alle Räumlichkeiten des Zentrums vor. Anschließend bot Herr Schmidt den Workshop “Brennbilder” an, der von den Schülerinnen des SVK rege genutzt wurde. Unsere Jungs Majed, Martins, sowie Kolja buken unter fachmännischer Anleitung von Herrn Villain Pizzas. Alle anderen probierten die vielfältigen Angebote des Jugendzentrums aus. Neben Kicker, Tischtennis, Billard, Soccer, der X-Box, kam auch die Wii zum Einsatz. Die Zeit verging wie im Fluge.

Am 13.12.2017 war dann die PoLIS (Projektgruppe Potenzialentwicklung durch Lernen, Integration und Sprache) an der Reihe, um den Vormittag im Jugendzentrum zu verbringen. Diesmal hatten wir mit dem Wetter auf dem Hinweg Glück, doch Frau Holle öffnete ihre Pforten erst auf dem Rückweg. Auch an diesem Tag wurden wir phantastisch betreut.

Beide Gruppen vertraten einhellig die Meinung, dass wir dieses Angebot im neuen Jahr noch einmal nutzen wollen. Vielleicht wäre dies auch etwas für die anderen Lerngruppen unserer Schule, um eine Institution in der Nähe der Schule, wo Kinder und Jugendliche ihre Freizeit gemeinsam mit Freunden verbringen können, näher kennen zu lernen.
Wir danken dem Team vom Jugendzentrum für zwei ereignisreiche Vormittage.

Nova Caspari überzeugt mit „Ronja Räubertochter“

Vorlesewettbewerb an der Paul-Schneider-Schule: Hohes Niveau bei sechs Kandidaten machte die Entscheidung schwer.

Sechs Kandidaten und eine Schulsiegerin, aber gewonnen haben alle beim Vorlesewettbewerb an der Paul-Schneider-Schule: Ben Traudtwein, Justin Reichert von Hain, Isabell Werner (hinter Reihe von links) sowie Jill Brieger, die Gewinnerin Nova Caspari und Sandrino Rausch (vordere Reihe von links) mit ihren Urkunden.

Traditionell wird vor Weihnachten in der Klassenstufe 6 an der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) um die Wette gelesen. Es gilt, den Schulsieger für den Kreisentscheids Lesewettbewerbs zu ermitteln. Thomas Kramer, Deutschlehrer in der Lerngruppe 6 und Organisator, führte die Regie beim diesjährigen Schulentscheid. Angetreten waren Sandrino Rausch, Isabell Werner, Nova Caspari, Jill Brieger Justin Reichert von Hain und Ben Traudtwein. Zunächst lasen alle aus ihrer Wahl-Lektüre, in einer zweiten Runde ging es um das Vorlesen eines Fremdtextes, „An der Arche um Acht“ von Ulrich Hub.
Die Jury setzte sich aus der Vorjahressiegerin, den Deutschlehrern Dirk Sitte, Kay Baumgarten und Cornelia Peters, die auch die Schülerbibliothek der PSS betreut, zusammen. Monika Lindner, die Bibliothekarin der Bücherei der evangelischen Pfarrgemeinde Sohrens, komplettierte das Kollegium der Preisrichter. Die fünf Juroren hatten es nicht leicht, „das war spitzenmäßig, vor allem der Fremdtext wurde von allen hervorragend gelesen“, meinte Lindner am Ende des Wettbewerbs. „Diese Schüler können lesen“, stellte Kramer begeistert fest.
Dennoch kann es nur einen Schulsieger geben. Bei der Gewichtung der Kriterien Technik, Interpretation und Textauswahl lag Nova Caspari mit ihrem Lieblingsbuch „Ronja Räubertochter“ leicht vorn. Sandrino, der aus „Nerds“ vorlas und Justin, mit „Gregs Tagebuch“, lagen auf Platz zwei und drei, Isabell („Noah“) erhielt den Sonderpreis der Schülerbibliothek. „Jeder von euch war schon in der Bibliothek“, freute sich Peters angesichts der belesenen Sieger, die auch bei der Bibliotheks AG mitmachen. „Die hohe Leistung beim Wettbewerb kommt nicht ungefähr“, weiß Kramer. Seine Eleven, viele sind fleißig und literarisch in der Ganztagsschule engagiert. Jill, Nova und Sandrino gehören auch zum Redaktionsteam der Schülerzeitung.
Lindner gab den Vorlesern und den Zuschauer der Lerngruppe 6 noch einen Tipp für die Zukunft: „Lesen ist wie Kino im Kopf, dazu braucht man keinen Fernseher und keinen Computer.“ Ein Rat, den die Vorleser bewiesen haben.