Erstes Projekttreffen mit Partnerschule in Dijon

Fachoberschüler leben im Rahmen von Erasmus plus die deutsch-französische Freundschaft

Erasmus plus vereint zwei Klassen: Gruppenbild mit FOS und Lycee in Dijon

Das erste Projekttreffen der Klasse 11 der Paul-Schneider-Realschule plus und FOS Sohren-Büchenbeuren und der Partnerklasse der Lycee Simone Weil aus Dijon, fand zwischen dem 21.01. und 26.01.2018 statt. Damit wir die Zeit sinnvoll nutzen konnten, reisten wir bereits Sonntagabend an. Am Montagmorgen wurden wir in der Schule in Dijon herzlich begrüßt und beide Klassen stellten sich gegenseitig vor. Nach dem ersten gemeinsamen Mittagessen entdeckten die Schüler in deutsch-französischen Zweiergruppen die Stadt Dijon.
Die kommenden Tage standen ganz im Zeichen des gemeinsamen Projekts, die digitale Vermarktung regionaler Produkte im Partnerland. So stellten die Klassen zunächst eine Verkostung der ausgewählten Produkte auf die Beine, um diese im Anschluss einzeln zu bewerten und mit Hilfe geeigneter Methoden auszuwerten.
Der Mittwoch wurde genutzt um verschiedene Produktionsbetriebe der Produkte zu besichtigen. Zunächst stand der Besuch eines Sirup-Herstellers an, im Anschluss wurde der letzte Familienbetrieb besucht, welcher den bekannten Dijon-Senf produziert.
Donnerstags wurde der Markt in Dijon genauer unter die Lupe genommen. Hierbei wurden für den zweiten Besuch und den dann anstehenden Verkauf unserer Produkte wichtige Informationen gesammelt und vor Ort analysiert. Des Weiteren wurden Grundlagen besprochen auf deren Basis im weiteren Verlauf ein Bestellsystem aufgebaut werden soll.
Nach einer arbeitsreichen Woche stand am letzten Tag zunächst einmal Sport auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich mit der Partnerklasse in verschiedenen Sportarten messen. Im Anschluss wurde das weitere Vorgehen des Projektes bis 2019 geplant. Gegen Abend konnten wir dann zu Hause eine schöne, gelungene, arbeitsintensive und informationsreiche Woche Revue passieren lassen.

Sprachförderung mal ganz anders…

Am 29.11.2017 wanderte der Sprachvorkurs (SVK) nach der 2. Stunde im ersten großen Schneegestöber nach Sohren. Unser Ziel war das Jugendzentrum. Die Mitarbeiter dort, Christine Winkler, Erhard Schmidt sowie Robert Villain, begrüßten uns und stellten uns alle Räumlichkeiten des Zentrums vor. Anschließend bot Herr Schmidt den Workshop “Brennbilder” an, der von den Schülerinnen des SVK rege genutzt wurde. Unsere Jungs Majed, Martins, sowie Kolja buken unter fachmännischer Anleitung von Herrn Villain Pizzas. Alle anderen probierten die vielfältigen Angebote des Jugendzentrums aus. Neben Kicker, Tischtennis, Billard, Soccer, der X-Box, kam auch die Wii zum Einsatz. Die Zeit verging wie im Fluge.

Am 13.12.2017 war dann die PoLIS (Projektgruppe Potenzialentwicklung durch Lernen, Integration und Sprache) an der Reihe, um den Vormittag im Jugendzentrum zu verbringen. Diesmal hatten wir mit dem Wetter auf dem Hinweg Glück, doch Frau Holle öffnete ihre Pforten erst auf dem Rückweg. Auch an diesem Tag wurden wir phantastisch betreut.

Beide Gruppen vertraten einhellig die Meinung, dass wir dieses Angebot im neuen Jahr noch einmal nutzen wollen. Vielleicht wäre dies auch etwas für die anderen Lerngruppen unserer Schule, um eine Institution in der Nähe der Schule, wo Kinder und Jugendliche ihre Freizeit gemeinsam mit Freunden verbringen können, näher kennen zu lernen.
Wir danken dem Team vom Jugendzentrum für zwei ereignisreiche Vormittage.

Nova Caspari überzeugt mit „Ronja Räubertochter“

Vorlesewettbewerb an der Paul-Schneider-Schule: Hohes Niveau bei sechs Kandidaten machte die Entscheidung schwer.

Sechs Kandidaten und eine Schulsiegerin, aber gewonnen haben alle beim Vorlesewettbewerb an der Paul-Schneider-Schule: Ben Traudtwein, Justin Reichert von Hain, Isabell Werner (hinter Reihe von links) sowie Jill Brieger, die Gewinnerin Nova Caspari und Sandrino Rausch (vordere Reihe von links) mit ihren Urkunden.

Traditionell wird vor Weihnachten in der Klassenstufe 6 an der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) um die Wette gelesen. Es gilt, den Schulsieger für den Kreisentscheids Lesewettbewerbs zu ermitteln. Thomas Kramer, Deutschlehrer in der Lerngruppe 6 und Organisator, führte die Regie beim diesjährigen Schulentscheid. Angetreten waren Sandrino Rausch, Isabell Werner, Nova Caspari, Jill Brieger Justin Reichert von Hain und Ben Traudtwein. Zunächst lasen alle aus ihrer Wahl-Lektüre, in einer zweiten Runde ging es um das Vorlesen eines Fremdtextes, „An der Arche um Acht“ von Ulrich Hub.
Die Jury setzte sich aus der Vorjahressiegerin, den Deutschlehrern Dirk Sitte, Kay Baumgarten und Cornelia Peters, die auch die Schülerbibliothek der PSS betreut, zusammen. Monika Lindner, die Bibliothekarin der Bücherei der evangelischen Pfarrgemeinde Sohrens, komplettierte das Kollegium der Preisrichter. Die fünf Juroren hatten es nicht leicht, „das war spitzenmäßig, vor allem der Fremdtext wurde von allen hervorragend gelesen“, meinte Lindner am Ende des Wettbewerbs. „Diese Schüler können lesen“, stellte Kramer begeistert fest.
Dennoch kann es nur einen Schulsieger geben. Bei der Gewichtung der Kriterien Technik, Interpretation und Textauswahl lag Nova Caspari mit ihrem Lieblingsbuch „Ronja Räubertochter“ leicht vorn. Sandrino, der aus „Nerds“ vorlas und Justin, mit „Gregs Tagebuch“, lagen auf Platz zwei und drei, Isabell („Noah“) erhielt den Sonderpreis der Schülerbibliothek. „Jeder von euch war schon in der Bibliothek“, freute sich Peters angesichts der belesenen Sieger, die auch bei der Bibliotheks AG mitmachen. „Die hohe Leistung beim Wettbewerb kommt nicht ungefähr“, weiß Kramer. Seine Eleven, viele sind fleißig und literarisch in der Ganztagsschule engagiert. Jill, Nova und Sandrino gehören auch zum Redaktionsteam der Schülerzeitung.
Lindner gab den Vorlesern und den Zuschauer der Lerngruppe 6 noch einen Tipp für die Zukunft: „Lesen ist wie Kino im Kopf, dazu braucht man keinen Fernseher und keinen Computer.“ Ein Rat, den die Vorleser bewiesen haben.