Mit dem Frühling kommen die Bienen

Bienen AGNach dem langen Winter konnten die Schüler der Bienen-AG an der Paul-Schneider Realschule + und FOS in Sohren-Büchenbeuren nun endlich ihre Bienen willkommen heißen.

Am Samstag, 13. April, erfolgte der Umzug von zwei Bienenvölkern an die Schule, welche Herr Horst Kleinholz aus Büchenbeuren spendete. Der erfahrene und sachkundige Imker half tatkräftig beim Umzug der „Ablegervölker“ und wurde hierbei von einigen Schülern der AG interessiert aber noch aus Sicherer Entfernung beobachtet. In Zukunft werden die Schüler die Bienen selbst betreuen müssen.

„Angst vor Stichen braucht man nicht zu haben.“, so Kleinholz. „Wenn man die Ruhe bewahrt, passiert nichts“, versicherte auch Imkerkollege Gerhard Wirtz aus Altlay, der die AG seit Schuljahresbeginn an der Schule leitet.

Bienen AGIm Herbst und Winter informierten sich die Schüler der AG unter Anleitung von Herrn Wirtz über das Leben, den Lebensraum und Futterpflanzen der Honigbienen, lernten die speziellen Werkzeuge des Imkers kennen und bauten schließlich in den Werkräumen der Schule ihre eigenen Bienenkästen und jede Menge Rahmen für die Waben.

Um so spanender wurden die neuen Bewohner erwartet und mit den steigenden Temperaturen hoffen die Schüler auf reichlich Blüten und natürlich auch eine gute Honigernte.
Nicht zuletzt leisten die Schüler mit den Bienen somit einen praktischen und engagierten Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz, denn als Blütenbestäuber sorgen die Insekten für eine reiche Vielfalt von Pflanzen und Tieren in der Natur.

Neuer Name – gleiche Schule

Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren erhält Paul Schneider als „Namensgeber“.

Paul Schneider (1920)Die Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren trägt nun den Namen des ehemaligen Pfarrers aus Dickenschied, Paul Schneider, auch bekannt als der Prediger von Buchenwald. Einstimmig verabschiedete der Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises am 18. März den Antrag, die Sohrener Schule nach dem Geistlichen aus Dickenschied zu benennen. Zuvor hatten sich die Schülervertretung, der Schulelternbeirat und die Gesamtkonferenz für den neuen Namen ausgesprochen.

Nach Paul Schneider benannt zu sein, bedeutet für die Schule eine große Verpflichtung. Der Mann, der dem Terrorregime des Dritten Reichs die Stirn bot und sich nicht in der verbrecherischen Diktatur anpassen wollte, ist für die Schule ein Vorbild für Mut, Nächstenliebe und Zivilcourage. Als Nachahmenswert werden die Werte an der Schule vermittelt, die uns heute noch Paul Schneider bewundern lassen.

Der offizielle Namen lautet nun:
Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule
Sohren-Büchenbeuren – Integrative Realschule“

Der neue Namen wird offiziell in einem kleinen Festakt am Vormittag des 24. Mai 2013 in der Mensa der Schule der Öffentlichkeit präsentiert.

Basketballturnier RS Plus Sohren-Büchenbeuren

Sohrener Schüler reüssieren beim Basketballturnier
Wettkampf an der Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren

Basketballturnier RS Plus SohrenSechs Mannschaften spielten im März um den Basketball-Goldpokal in der Sporthalle der Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (RS plus). Der Modus hieß „jeder gegen jeden“. Der Auftakt gebührte den Vorjahressiegern aus Sohren und der IGS Bad Kreuznach. Der Sieg der Sohrener mit 6:0 offenbarte deren Ambitionen auf die Titelverteidigung. Die erstmalig angetretene Mannschaft der Goethe Realschule plus aus Koblenz zeigte mit ihrer jungen Mannschaft spielerisch guten Basketball. Insgesamt lag das Niveau aller Teams auf einem hohen Niveau, was zum sportlichen Gelingen des Wettkampfes beitrug. In der Endabrechnung konnten bis zu den letzten drei Spielen noch vier Teilnehmer Turniersieger werden, denn jede dieser Mannschaft hatte mindestens ein Spiel verloren.

Die RS plus siegte dann in einem sehr kämpferischen Final-Spiel gegen die Koblenzer mit 10:8. Die Kreuznacher IGS sicherte sich mit einem 4:1 Sieg gegen Oberwesel den dritten Platz. Simmern verlor zwar knapp gegen Kirchberg, konnte sich aber wegen des besseren Korbverhältnisses vor den Kirchbergern platzieren.

Ein besonderer Dank geht an den Schiedsrichter Ralf Weiler, der die Spiele sehr gut leitete und immer ein Auge auf den fairen Umgang hatte. Die Mannschaften traten trotz der Wettkampfsituation sehr sportlich gegeneinander an, man reichte sich nach den Spielen die Hand und beklatschte untereinander gelungene Spielaktionen.

Die Sohrener Schule sorgte durch ihren Lehrer Sven Miedreich neben der Bereitstellung der Halle auch für die Verpflegung der Turnier-Teilnehmer mit Hilfe der Abschlussklassen.
Zur Siegerehrung versammelten sich alle Schüler, alle teilnehmenden Mannschaften wurden durch Sportfachberater Patric Muders geehrt. Die Teams erhielten Mannschafts- und Einzelurkunden von Sparkasse und Volksbank, Ballpreise von der ADD und dem Basketballverband Rheinland. Die siegreiche RS plus zeichnete Muders mit dem traditionellen Goldpokal aus.

Karrieretag 2013

Karrieretag 2013 an der Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren
12 Betriebe und Unternehmen präsentieren ihre Ausbildungsmöglichkeiten den zukünftigen Absolventen

Karrieretag 2013An Fachkräften sollte es in Zukunft nicht mangeln, allen Prognosen zum demografischen Wandel zum Trotz. Der Karrieretag 2013 setzte ein Zeichen für Bildung und Ausbildung im Rhein-Hunsrück-Kreis sowie für die wirtschaftliche Dynamik der Region, gerade wenn es um die Suche nach qualifizierten und motivierten neuen Mitarbeitern geht.

Die Veranstaltung unter der Regie der Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (RS plus) bot den rund 140 Schülern der Lerngruppen 8 und 9 die Chance, sich gezielt auf den Einstieg in die Berufswelt vorzubereiten. Während es den Achtklässlern primär um die Wahl eines geeigneten Praktikumplatzes ging, suchten die Neuner schon nach Ausbildungsmöglichkeiten nach den Abschlüssen der Berufsreife oder der Mittleren Reife.

Für einen Vormittag im März übernahmen daher zwölf Unternehmes- bzw. Institutionsvertreter den Unterricht in den Jahrgängen acht und neun der RS plus und informierten über ihre Firma, die Berufe sowie über die Modalitäten für eine Bewerbung. Zu diesem Zweck gruppierten sich die Schüler in Neigungsgruppen und konnten drei Firmen-Workshops nacheinander besuchen.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion sprachen alle Unternehmensrepräsentanten mit Schülern, Eltern und Lehrern über die Zukunftsperspektiven im Rhein-Hunsrück-Kreis. Unisono plädierten die Betriebe für ein Leben und eine Karriere im ländlichen Raum, der Lebensqualität und berufliche Aufstiegschancen böte.
Die Botschaft blieb nicht lange ungehört, sie wurde stattdessen gleich in die Tat umgesetzt. Ein Schüler der Lerngruppe unterschrieb am Ende des Karrieretags seinen Ausbildungsvertrag mit der Firma Alutecta.

Die am Karrieretag 2013 teilnehmenden Firmen, Institutionen und Verbände waren:

  • Agentur für Arbeit
  • Alutecta (Kirchberg)
  • Beauty Salon Angela Thomas
  • Bohr Omnibusse
  • DFH – Deutsche Fertighaus Holding
  • Flughafen Frankfurt-Hahn
  • Handwerkskammer
  • Landwirtschaftskammer/Grüne Berufe
  • Sparkasse Rhein-Hunsrück
  • Thomas Bau
  • Volksbank Hunsrück-Nahe
  • ZF Friedrichshafen (ehemals „Boge“)

Die meisten Betriebe, die am Karrieretag einen Workshop gestalteten, sind als Schul-Paten im Rahmen des IHK-Programms „Schule-Wirtschaft“ in enger Kooperation mit der Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren verbunden.

Babysitter Seminar

Babysitter SeminarAm Dienstag, den 26.02.2013 fand in der Realschule Plus Sohren-Büchenbeuren ein Babysitter-Seminar statt, dass mit Unterstützung der AOK Simmern von einer Hebamme geleitet wurde.

An diesem Tag wurde den Schülern der Lerngruppe 10 beigebracht, wie man Säuglinge und Kleinkinder betreut. Wir bekamen Besuch von einer Mutter, die ihren vier Monate alten Säugling mitbrachte. Ein paar Schüler haben sich mit dem Säugling beschäftigt, während die anderen Schüler Beobachtungsaufträge erledigten.

Am Mittag haben alle zusammen Gesichter aus Broten und Gemüse gestaltet, die für Kinder appetitlicher aussehen. Babysitter SeminarAm Nachmittag kam ein 5-jähriges Kind zu uns, mit dem wir geredet haben und das uns unsere Fragen beantwortet hat. Die Hebamme erklärte uns auch, wie wir auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen und worauf wir beim Betreuen kleiner Kinder achten sollen. Am Ende des Lehrgangs haben alle Teilnehmer ein Babysitter-Zertifikat bekommen.

Durch diesen Lehrgang konnten wir neue Erkenntnisse mitnehmen und wissen auch, wie man sich mit einem Baby verhält und wie man mit einem kleinen Kind umgeht.