FOS – Tolle berufliche Perspektiven für junge Leute aus der Region

Vertreter/innen der BOGE Elastmetall GmbH und der Paul-Schneider-Schule verabschieden J. Frensch als Jahrespraktikantin und begrüßen N. Luckas als zukünftigen FOS-Praktikanten

Vertreter/innen der BOGE Elastmetall GmbH und der Paul-Schneider-Schule verabschieden J. Frensch als Jahrespraktikantin und begrüßen N. Luckas als zukünftigen FOS-Praktikanten

Fast ein Jahr ist es nun her, dass Jacintha Frensch im Rahmen der Fachoberschule, ein einjähriges Praktikum bei der BOGE Elastmetall GmbH in Simmern begonnen hat. Der Abschluss der Klasse 11 und das Ende der Praktikumszeit war nun Grund genug Resümee zu ziehen. Dazu hatten Petra Wagner-Macht und Christian Seibt von der Personalabteilung der Firma BOGE zu einer Feierstunde eingeladen.

 

Jacintha Frensch präsentierte professionell, was sie in ihrem Jahrespraktikum erlebt und erlernt hat. Gespannt verfolgten die Vertreter der Fachoberschule (Claudia Moser, FOS-Koordinatorin und Steffen Möller, Rektor) ebenso wie der Praktikant für das neue Schuljahr, Nico Luckas, was sie zu berichten hatte. Jacintha Frensch stellte in ihrer Präsentation vor, welche Bereiche sie im Betrieb durchlaufen hat und welche Aufgabenbereiche sie dort selbständig übernehmen durfte. Sie bedankte sich beim Unternehmen und insbesondere bei ihren direkten Ansprechpartnern für die Unterstützung, die sie erfahren hat. „Ich hätte nie gedacht, dass mir Büroarbeit so viel Spaß machen könnte“, stellte die Fachoberschülerin mit einem begeisterten Lächeln fest. „Urspünglich wollte Jacintha lieber was mit Tourismus machen“, erinnerte sich die FOS-Koordinatorin Claudia Moser. „Im Beratungsgespräch zum Praktikum hatte ich ihr die BOGE empfohlen, weil ich wusste, dass die Praktikanten dort alle Abteilungen durchlaufen und es ein abwechslungsreiches und spannendes Jahr für die jungen Leute ist.“

 

Die Praktikumsbetreuer lobten die Einsatzbereitschaft der Praktikantin und hoben ihre selbständige und eigenverantwortliche Arbeit hervor.

 

„Nach anfänglicher Skepsis, wurde uns schnell bewusst, welch große Bereicherung der Einsatz der Jahrespraktikanten für unser Unternehmen darstellt. Wir gehen nun schon ins fünfte Jahr der Zusammenarbeit mit der Fachoberschule und sind sehr überzeugt von der praxisnahen Schulform“, so Wagner-Macht. Die Praktikanten arbeiten von mittwochs bis freitags im Unternehmen an einem eigenen Arbeitsplatz und verbringen den Rest der Zeit in der Schule. In der zwölften Klasse besuchen sie die Schule in Vollzeitform und erwerben mit bestandener Prüfung die Fachhochschulreife. „Damit stehen ihnen alle Türen offen, auch in unserem Unternehmen“, bestätigte Personalleiter Seibt die Zielsetzung der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung.

 

Nach der Überreichung von Geschenken, als Zeichen der Wertschätzung gegenüber der Praktikantin, erfolgte bei Kaffee und Kuchen ein Gedankenaustausch über die zukünftige Zusammenarbeit der BOGE Elastmetall und der Fachoberschule. Eines wurde allen Beteiligten klar: Die berufliche Zukunft der erfolgreichen Absolventen der Fachoberschule ist gesichert.

Chana Koradin erhält den Gilányi-Preis 2015

Selbstlose und bescheidene Schülerin wird für ihr Engagement und Leistungsbereitschaft ausgezeichnet

Láslzló Gilányi und Andrea Hofrath (3. und 2. von rechts) sowie ihre Mutter (Mitte) gratulieren Chana Koradin als Preisträgerin für ihr selbstloses und großherziges Engagement in der Schulgemeinschaft der Paul-Schneider-Schule.

Láslzló Gilányi und Andrea Hofrath (3. und 2. von rechts) sowie ihre Mutter (Mitte) gratulieren Chana Koradin als Preisträgerin für ihr selbstloses und großherziges Engagement in der Schulgemeinschaft der Paul-Schneider-Schule.

Chana Koradin besucht die Lerngruppe 9 in der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS). Das Schuljahr 2014/2015 war ihr bislang erfolgreichstes, denn Chana erhielt den Preis . „Sie setzt sich für andere ein, auch auf eigene Initiative hin“, beschreibt Klassenlehrerin Anja Susenburger ihre Schülerin. Seit 2011 zeichnet die Gilányi-Stiftung Schüler aus, die „sich in einem besonderen Maße ausgezeichnet haben“, erklärt László Gilányi jun. anlässlich der Feierstunde in der PSS. Noten, soziales Engagement, Einsatz für eine Lerngruppe, Auftreten in der Schulgemeinschaft, das alles können Kriterien für die Preisverleihung sein. Gilányi möchte anhand dieses breiten Spektrums der Stiftung und der Schule möglichst viel Spielraum bei der Suche nach „Siegern“ geben.

Mit Chana Koradin wurde die Richtige ausgewählt, das wurde schnell klar. In einer Dankeschön-Erklärung an die Schule und die Gilányi-Stifung eröffnete Chana, das gesamte Preisgeld von 300 Euro zu stiften. Die eine Hälfte geht an die Kinderberatungsstelle des Frauennotrufs, die andere an ihre Klassenkasse. „Ich bin sicher, dass in diesem Jahr die richtige Person den Preis bekommt“, lobt Gilányi angesichts von so viel Selbstlosigkeit. „Ich verzichte auf den Preis, denn ich habe schon alles was ich brauche“, meint die Preisträgerin ganz bescheiden.Chana entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem verantwortungsvollen jungen Menschen in der PSS genauso wie in ihrem Heimatdorf Maitzborn. „Nicht nur, dass sie ihre Leistungen in der Schule enorm gesteigert hat“, berichtet Susenburger, Chana überzeugt mit ihrer Persönlichkeit. In der Schule ist sie Klassensprecherin und Buslotsin, in der Gemeinde hilft Chana ehrenamtlich älteren Menschen. Als Pflegemutter ist Anne Günster sehr stolz auf ihre Tochter.

Grundstein für die Astronomie-AG gelegt

 

Da staunen die ersten Schüler und beginnen sich für die Astronomie zu begeistern. Norbert Justen (rechts) aus Irmenach übergibt ein Teleskop an den Fördervereinsvorsitzenden Ingo Noack (links) bzw. der Paul-Schneider-Schule.

Da staunen die ersten Schüler und beginnen sich für die Astronomie zu begeistern. Norbert Justen (rechts) aus Irmenach übergibt ein Teleskop an den Fördervereinsvorsitzenden Ingo Noack (links) bzw. der Paul-Schneider-Schule.

Norbert Justen aus Irmenach schaut gerne in den Himmel. Vor allem nachts ist der Hobbyastronom unterwegs gewesen, beobachtet mit seinem Teleskop Sterne, Planeten oder die ISS. „Das finde ich faszinierend“, erklärt Justen. Er denkt bei seinem Hobby aber auch an die jüngere Generation, daher stiftet er ein Spiegelteleskop dem Förderverein der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren. „Was gibt es Naheliegenderes als Schüler für die Sterne zu begeistern“, erklärt der Spender. Schüler wie auch Fördervereinsvorsitzender Ingo Noack freuen sich über das erste Teleskop, das im Rahmen der Ganztagsschule eingesetzt werden kann. Noack sieht auch keine Probleme, das gut ausgestattete Fernrohr dem naturwissenschaftlichen Unterrichten zur Verfügung zu stellen.

Projekt tiergestützte Pädagogik mit Pferden an der Paul-Schneider-Schule

Beim Reit-Projekt der Paul-Schneider-Schule merken die Schüler gar nicht, dass hier für die Schule und ihr Leben gelernt wird. Das gemeinsame Erleben mit den Pferden am außerschulischen Lernort erweckt ganz neue Motivation für das Lernen.

Beim Reit-Projekt der Paul-Schneider-Schule merken die Schüler gar nicht, dass hier für die Schule und ihr Leben gelernt wird. Das gemeinsame Erleben mit den Pferden am außerschulischen Lernort erweckt ganz neue Motivation für das Lernen.

 

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Internationalen Bund, der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) und Liane Schuch vom Reit- und Ferienhof „Zu den Linden“ gab es ein besonderes Angebot für die Sohrener Schüler: In der GTS und zeitweise parallel zum Sportunterricht durften sie reiten. Im Programm der Ganztagsschule ist ein Reit-Projekt fest verankert. Neben der Motivation aus Tierliebe heraus sich mit Ponys zu beschäftigen, gab es handfeste pädagogische Argumente. „Erfolgreicher Umgang mit großen Tieren schafft natürlich Erfolgserlebnisse sowie Selbstvertrauen“, erklärt Sozialarbeiterin Andrea Espenschied, die gemeinsam mit Lehrerin Caroline Barth das Projekt tiergestützte Pädagogik mit Pferden betreute.

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Regelmäßig gehen die Schüler zum Reithof in Sohren, dort stellt Schuch die Pferde für die Arbeit mit den Schülern zur Verfügung. „Das Kommunizieren mit Pferden ist bedeutend für introvertierte Kinder“, führt Espenschied aus. Es schult, Verantwortung zu übernehmen, fürsorglich zu handeln und Vertrauen zu schenken. Im Zentrum des Projekts steht ein alltäglicher Umgang mit Pferden. Neben Ausritten gehört vor allem die Pflege der Ponys und des Materials vom Sattel bis zum Zaumzeug zur Arbeit der „Pferde-Gruppe“. Generell sei die Arbeit mit Tieren für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wertvoll, meint Espenschied, „das Pony hält dir einen Spiegel vor, zeigt dir, wie du bist und signalisiert zugleich: Ich mag dich.“ Die Teilnehmer des Projekts lernten schnell, dass ihr eigenes Verhalten gegenüber den Tieren Konsequenzen hat – teils auch trotzige seitens des Vierbeiners. Gleichwohl wird dadurch bei den Jugendlichen ein Reflexionsprozess angeregt, die Wahrnehmung des eigenen Verhaltens kann so geschärft werden. „Intensive Erlebnisse in der Interaktion mit den Pferden werfen sofort ein Schlaglicht auf problematische Verhaltensweisen der Jugendlichen, gleichzeitig sind damit aber auch Lösungsansätze verbunden“, so Espenschied. Das Lernen mit Pferden umzugehen, leistet insgesamt einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für die Entwicklung sozialer Kompetenzen im Allgemeinen wie auch für den Erfolg in der Schule im Besonderen.

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Freundschaftsturnier der Schach AGs Kirchberg und Sohren

Konzentration, Ruhe aber auch Spaß am Spiel – trotz der ungewohnten Wettkampfbedingung – zeichneten die Atmosphäre beim Schachturnier der Paul-Schneider-Schule und der Kooperativen Gesamtschule in Kirchberg aus.

Konzentration, Ruhe aber auch Spaß am Spiel – trotz der ungewohnten Wettkampfbedingung – zeichneten die Atmosphäre beim Schachturnier der Paul-Schneider-Schule und der Kooperativen Gesamtschule in Kirchberg aus.

Einen besonderen Ausklang des alten Schuljahrs erlebten die beiden Schach AGs der Kooperativen Gesamtschule Kirchberg und der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS). Acht Spieler aus jeder AG trafen sich zu einem ersten regionalen Freundschaftsschachturnier in der Kirchberger Schule. „Ich heiße die Schachfreunde aus Sohren herzlich willkommen“, begrüßte AG- und Schulleiter Wolfgang Altmayer seine Gäste aus Sohren und erläuterte kurz das Spiel unter Wettkampfbedingungen. In zwei Runden maßen sich die beiden Schach-Gruppen im konzentrierten Spiel miteinander. Ungewohnt für die meisten Spieler war die Wettkampfsituation. „Man merkt, wie ernst das Spiel im Turnier genommen wird“, kommentiert Franz Thömmes, Leiter der Schach AG der PSS, „das Spielen heute hat nichts mit dem Üben in der AG zu tun.“ Am Ende triumphierten die Schüler aus Kirchberg und fuhren einen Heimsieg ein. Die Gewinner setzten die Verlierer jedoch nicht wirklich „schachmatt“. Bei allen Teilnehmern hat die Freude am Spiel und klugen Zügen dominiert. Gelobt wurde von beiden Gruppen der gegenseitige Respekt und das Fair play, „aber wir machen noch eine Revanche“, so Thömmes zum Abschied.

Hier gibt es keine Gewinner oder Verlierer, bei den Schach-Freunden aus Sohren und Kirchberg zählt einzig das gemeinsame Spiel und der kluge Schachzug.

Hier gibt es keine Gewinner oder Verlierer, bei den Schach-Freunden aus Sohren und Kirchberg zählt einzig das gemeinsame Spiel und der kluge Schachzug.

Unsere Teilnehmer am Turnier: Mahdi Brahimi (SVK), Steven Brumm (LG 7), Artur Dreer (LG 7), Dominik Dreksler (LG 7), Aaron McGee (LG 7), Jonathan Schülken (LG 7), Janis Dinges (LG 7) und Ermin Kurtovic (SVK).

Absolventen übernehmen das Steuer für das eigene Leben

Lerngruppe 10, 9 und KoA-Absolventen feiern in Büchenbeuren ihre Abschlüsse – Motto: „Heute Abschluss – Käpt‘ n Morgen.

Hier gehen nicht die Lotsen von Bord, die Mannschaften der Lerngruppen 9, 10 und KoA der Paul-Schneider-Schule in Sohren feiern das erfolgreiche Einlaufen ihrer Bildungsfahrt in den sicheren Abschluss-Hafen. Ausgerüstet mit viel Wissen und ihrem Kompass setzen sie die Segel für das eigene Leben.

Hier gehen nicht die Lotsen von Bord, die Mannschaften der Lerngruppen 9, 10 und KoA der Paul-Schneider-Schule in Sohren feiern das erfolgreiche Einlaufen ihrer Bildungsfahrt in den sicheren Abschluss-Hafen. Ausgerüstet mit viel Wissen und ihrem Kompass setzen sie die Segel für das eigene Leben.

„Heute Abschluss – Käpt’n Morgen“ jubeln die Absolventen, nach 10 Jahren Schule feierten die nun ehemaligen Schüler der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) das Erreichen der Mittleren Reife und der Berufsreife in der Jahnhalle in Büchenbeurens. Entsprechend des Mottos nutzten sie ihre Abschlussfeier, um ihre Schulzeit ganz im Sinne einer gemeinsamen Schifffahrt Revue passieren zu lassen.

In den vergangenen sechs Jahren formte die Sohrener Schule aus einer bunt gemischten Gruppe von Fünftklässlern eine Lerngruppe, die sich heute als eingeschworenes Team versteht. „So ist es auch auf einem Schiff, die Mannschaft bestimmt über den Erfolg oder Misserfolg der Fahrt“, resümiert Schulleiter Steffen Möller. Angesichts der Abschlüsse oder des Auftretens des Jahrgangs in der Schulgemeinschaft könnte man hier nur von Erfolg sprechen. „Ihr habt euren Hafen erreicht, ich bin stolz auf euch“, lobt Möller. Während der langen Reise auf dem Schiff der PSS erlebten nicht nur die Abschlussschüler viele „Abenteuer“, sie sind seit der Schulgründung 1970der 44. Jahrgang von Absolventen. Seit diesem Jahr unternahm die PSS drei Schulentwicklungsprojekte des Landes, das jüngste wird gerade zur Umsetzung vorbereitet. Eine der ersten Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz wurde hier in Pionierarbeit aufgebaut, die Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund erfand man in Sohren-Büchenbeuren genauso wie das Unterrichten in Lehrerteams. Angesichts dieser Wegmarken auf ihrer Kreuzfahrt haben die Absolventen 2015 „ihren Kompass behalten und auf den richtigen Kurs geachtet“, so Möller, „bewahrt euch das, behaltet eure individuelle Haltung und euren kritischen Standpunkt – sagt öfter Nein zu Konsum und Anpassung.“

Die Abschlussband der LG 10: Premiere auf der Abschlussfeier

Die Abschlussband der LG 10: Premiere auf der Abschlussfeier

Der Kreisbeigeordneter Reinhard Klauer konnte beipflichten, sechs erfolgreiche Jahre auf der PSS bewiesen, dass die Zehnt- und Neuntklässler erfolgreiche Mitglieder der Gesellschaft seien. „Setzt jetzt eure eigenen Segel“, empfahl Klauer der scheidenden Mannschaft. Pfarrer Oliver Menzel sowie Diakon Clemens Fey stellten in der Andacht zur Feier fest, dass „die Schule keineswegs eine Sklavengaleere war“. Sie vermittelte Wissen genauso wie sie Raum für Fantasie und Kreativität bot. Mehrfach ausgezeichnet wurde Nadine Linn, da sie die Klippen und Stürme sehr gut umschiffte und mit ihren Leistungen und Engagement für die Mannschaft immer am besten Kurs hielt und auch gegen den Wind kreuzen konnte.

Die Auszeichnung der Schülerasisstenten der LG 10

Die Auszeichnung der Schülerasisstenten der LG 10

Mit Wehmut aber auch viel Achtung verabschiedeten sich die „Kapitäninnen“, Silke Ferger-Dilk und Elena Schmitgal, bei der Zeugnisübergabe. „Wir begleiteten wuselige Kinder, die sich zu wissbegierigen, leistungsbereiten und begeisterungsfähigen Jugendlichen entwickelten“, so die scheidenden Teamlehrer. Als Abschiedsgeschenk im „Hafen der Entlassung“ verteilten die beiden Pädagoginnen einen Kompass, „damit sollt ihr von nun an euren eigenen Kurs bestimmen und euch zugleich an uns erinnern.“

Die erfolgreichen Absolventen der PSS: Mit der Berufsreife verließen Anwar Abdulrahman, Fatima Berisha, Anika Boemer, Marius Braun, Elise Carter, Denis Frank, Konstantin Gehman, Leon Hammel, Devin Keller, Niklas Kessler, Robin Kirschner, Leo Lehmann, David Qiunt, Gaethan Schulz, Tracy Sommer, Ramon Berisha, Michelle Dietrich, Benjamin Faller, Tamara Feger, Ciara Fritsche, Celine Jawad, Moritz Nitsch, Tim Peukert, Robin Roth, Nancy Schneider, Lara Stamann, Margarita Stavropoulos, Kevin Tonkel, Natalija Traudt und Chantal Wagener das Sohrener Schiff. Ihr „Offizierspatent“ nach zehn Jahren Schule erhielten Nils Adolf, Anastasia Baranova, Lars-Ole Baumgärtner, Felix Böhnke, Daniel Dreher, Mandy Drenhaus, Markus Enns, Kevin Gerke, Vadim Getmann, Mascha Görges, René Görlitz, Julian Groß, Alexander Hartmann, Marlo Heck, Melissa Kaiser, Sten Kempel, Johannes Klos, Simret Haile, Katharina Kunz, Anne Lal, Karolina Liesch, Nadine Linn, Maximilian Loch, Merlin Losse, Angelika Malygin, Tim Müller, Jennifer Neigel, Melanie Pankratz, Katharina Rauth, Lukas Reuter, Daniel Schneider, Diana Schuller, Jonas Seibel, Michele Simon, Yohanna Reame, Celine Timm, Rene Vasek, Moritz Weishaupt und Jana Winter.

Fototermin Abschlussfeier - alle Absolventen auf einen Blick

Fototermin Abschlussfeier – alle Absolventen auf einen Blick

Beufsorientierungscamp der Lerngruppe 8

Für Schüler gingen Naturerlebnis und handwerkliche Arbeit auf der Klassenfahrt Hand in Hand

Praktischer Unterricht in der Lehrwerktstatt: Die Vogelhäuser entstehen

Praktischer Unterricht in der Lehrwerktstatt: Die Vogelhäuser entstehen

Schüler der Lerngruppe 8 der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren (PSS) haben im Rahmen der vertieften Berufsorientierung (VBO –Rhein-Hunsrück) eine mehrtägige Klassenfahrt in das Walderlebniszentrum Soonwald unternommen. Zweieinhalb Tage lang verbrachten die Schüler mit ihren Lehrern, darunter Sozialpädagoge und Berufsexperte Jan Herzog. Der Mitarbeiter des Internationalen Bundes (IB), überzeugte das Lehrerteam vom Nutzen eines Berufsorientierungscamps (BOC) und initiierte die Fahrt in das mitten im Soonwald liegende Walderlebniszentrum. Ermöglicht wurde die Fahrt auch durch Fördergelder des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie der Arbeitsagentur.

Die Schüler begaben sich im BOC auf eine lehrreiche Erlebnistour durch den Wald und arbeiteten mit handwerklichem Geschick in der Waldwerkstatt. Anschließend konnten sie ihre aus Holz gefertigten „Gesellenstücke“ präsentieren, die am Ende der Fahrt auch mit nach Hause genommen wurden. Besonders viel Spaß machte den Jugendlichen das Klettern im Wald, bei dem die Arbeit im Team für das erfolgreiche Klettern besonders wichtig war und man seine Höhenangst überwinden konnte.

Der Teamgeist aller Beteiligten war auch bei der Versorgung mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen gefordert, denn die Schüler und ihre Betreuer organisierten alles gemeinsam als Selbstversorger. Verlässlich erfüllten dabei die eingeteilten Küchendienste ihre Aufgaben und insgesamt hatten alle Beteiligten viel Spaß an der unternommenen Fahrt.

Einen besonderen Schlusspunkt stellte am letzten Abend das gemeinsame Grillen dar, das einen schönen Abschluss der Klassenfahrt bildete, bevor am nächsten Tag die Zimmer geräumt wurden und man die Heimreise antrat. Ein besonderer Dank ging noch an die Betreuer des Walderlebniszentrums, die wissens- und hilfreich die verschiedenen Programmpunkte organisiert und begleitet hatten.

Ein gelungenes BOC im Walderlebniszentrum Soonwald - LG 8 möchte eigentlich nicht Abschied nehmen ...

Ein gelungenes BOC im Walderlebniszentrum Soonwald – LG 8 möchte eigentlich nicht Abschied nehmen …

FOS berät bei Bildungsmesse Vocatium in Trier

Studienrat Maik Gabor erklärt einer Schülerin den praxisorientierten Ansatz der FOS

Studienrat Maik Gabor erklärt einer Schülerin den praxisorientierten Ansatz der FOS

Die Fachoberschule Sohren-Büchenbeuren hat ihr Angebot bei der Vocatium in Trier, einer Fachmesse für Ausbildung und Studium, vorgestellt. Veranstaltet wurde die Messe vom Institut für Talententwicklung.

Viele Schüler interessierten sich für die Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung, bei der innerhalb von 2 Jahren die Fachhochschulreife erworben werden kann. Die Schüler erkundigten sich nach den Aufnahmevoraussetzungen, den Zukunftschancen und der Abgrenzung zu anderen schulischen Angeboten. FOS-Koordinatorin Claudia Moser erklärte hierzu, dass als Zielgruppe für die Fachoberschule jeder in Frage kommt, der am Gymnasium oder der IGS die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe geschafft hat bzw. der in der Realschule Plus einen Notendurchschnitt von mindestens 3,0 und in den Hauptfächern eine mindestens ausreichende Leistung geschafft hat.

Zu den beruflichen Chancen konnte Studienrat Maik Gabor einige Beispiele von ehemaligen Schülern anführen. Viele der FOS-Absolventen erhalten schon in der 11. Klasse das Angebot einen Ausbildungsvertrag für die Zeit nach der Fachhochschulreife zu unterschreiben. Es handelt sich hierbei um Ausbildungen, die ohne den Abschluss der FOS kaum zu haben sind. Der Vorteil der Fachoberschüler liegt eindeutig in der praxisorientierten 11. Klasse, in der nur an 2 Tagen in der Schule gelernt wird. Den Rest der Zeit verbringen die Jugendlichen in einem Praktikumsbetrieb, der kaufmännisch ausbildet. Diese praktische Erfahrung wird von vielen Betrieben sehr geschätzt und so haben FOS-Absolventen die besten Chancen hochwertige Ausbildungsplätze zu finden.

Die Fachoberschule ist im Anschluss an die mittlere Reife die einzige Schulform, die innerhalb von 2 Jahren zur Fachhochschulreife führt. Bei den anderen Schulformen wird lediglich der schulische Teil erworben, die Praxis muss im Anschluss erfolgen. Dies ist vor allem für die Jugendlichen problematisch, die direkt im Anschluss an die Fachhochschulreife studieren wollen oder einen Beruf anstreben, der die Fachhochschulreife voraussetzt (z. B. Polizeidienst, Ausbildung im gehobenen Dienst der Verwaltungen). Außerdem haben die FOS-Absolventen ab dem Schuljahr 2016/2017 die Möglichkeit in der Berufsbildenden Schule in Simmern in der Berufsoberschule II innerhalb von einem Jahr das Abitur zu machen, so dass sie insgesamt in 3 Jahren die allgemeine Hochschulreife erwerben können.

Alles in allem waren die Jugendlichen begeistert von dem Angebot dieser Schulform und planen bereits ihre Bewerbungen für das nächste Schuljahr.

Für weitere Informationen stehen wir auch gerne vor Ort zur Verfügung: FOS-Koordinatorin Claudia Moser, 06543-986610, E-Mail oder auf unserer Homepage (www.inrealplus.de).

FOS entlässt glückliche Absolventen

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Der goldene Luftballon ist für Rouven aufgestiegen.

Der goldene Luftballon ist für Rouven aufgestiegen.

Nach 2 Jahren Arbeit werden 27 Schüler nun belohnt:  Die Absolventen der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung in Sohren-Büchenbeuren halten ihre Fachhochschulreifezeugnisse in der Hand.

In einer Feierstunde überreichte der Schulleiter der Paul-Schneider-Realschule plus und Fachoberschule, Steffen Möller, den Jugendlichen Ihre Zertifikate. Der Rektor betonte in seiner Ansprache, dass die jahrelange Arbeit, eine Fachoberschule am Standort Sohren einzurichten sich gelohnt habe und nun bereits der dritte Jahrgang entlassen werde. „Unsere Schule gibt es nun schon seit 45 Jahren und hat sich ständig weiterentwickelt. Wir sind vom Land Rheinland-Pfalz wieder ausgewählt worden, am Schulversuch zur selbstverantwortlichen Schule teilzunehmen; ein Projekt, das uns ermöglicht unser pädagogisches Konzept weiterzuentwickeln.“

Unter dem Motto „FabiGalli 2015“  haben Mara Ackermann  und Michael Nunes-Jacobs die Moderation übernommen und durch ein abwechslungsreiches Programm geführt. Sie begrüßten die Vertreter des Rhein-Hunsrück-Kreises, der Verbandsgemeinde Kirchberg und der anliegenden Ortsgemeinden Sohren und Büchenbeuren, sowie viele Personalverantwortliche der Partnerunternehmen der Fachoberschule, in denen die Schüler in der 11. Klasse praktische Erfahrungen sammeln durften. Die Abschlussfeier war eine gelungene Abwechslung zwischen offiziellen Reden und kreativem Unterhaltungsprogramm. So gratulierte Reinhard Klauer in Vertretung des Landrates, den Absolventen zur bestandenen Fachhochschulreife und lobte die Fachoberschule für ihren guten Ruf, den sie sich in der Region erarbeitet hat. Die FOS-Schüler haben Ideenreichtum und Medienkompetenz unter Beweis gestellt, indem sie selbstgedrehte Videos aus dem Schulleben zeigten. Als Vertreter der Schülerschaft stellte Schulsprecher Dominik Kunz die Frage: „Was ist eigentlich gute Schule?“ Sie sei abhängig von dem Lehrerteam, würde aber natürlich auch von den Schülern getragen. Und von beidem profitiere die Fachoberschule Wirtschaft & Verwaltung in Sohren-Büchenbeuren, so Kunz.

Vom Förderverein der Paul-Schneider-Schule wurde Mara Ackermann für besondere Leistungen innerhalb der Schulgemeinschaft ausgezeichnet. Sie wird im Anschluss an die Fachhochschulreife eine Verwaltungsausbildung absolvieren. Für den besten Abschluss mit der Note 2,0 wurde Anna Bergemann von der rheinlandpfälzischen Bildungsministerin Vera Reiß gelobt und mit einem Gutschein geehrt. Schulleiter Möller überreichte im Auftrag des Landes den Buchpreis. Schon lange steht für sie fest, dass sie im August ihre Ausbildung bei der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück beginnen wird.

Claudia Moser, FOS-Koordinatorin, ließ in ihrer Abschlussrede die letzten beiden Schuljahre Revue passieren und unterstützte ihren kurzweiligen Vortrag mit Fotos der wichtigsten Ereignisse.  „Als Highlight in der Einführungsphase stand der Besuch des Klettergartens Highlive auf dem Programm, bei dem Grenzerfahrungen gemacht und Teamarbeit geübt wurden. Neben einem Bericht über die Abschlussfahrt nach Berlin, Ausflügen an die Hochschule Trier und dem Besuch einer Schnuppervorlesung, hob sie das Engagement der FOS-Schüler hervor, die sich aktiv in das Schulleben eingebracht und die Fachoberschule vorangebracht haben. „Insgesamt ist die Fachoberschule eine perfekte Verbindung von Theorie und Praxis, die ideal auf das Berufsleben vorbereitet.“ Hierbei hob sie die gute Zusammenarbeit mit den Betrieben aus der Region hervor und freute sich über die rege Teilnahme von Vertretern der hiesigen Unternehmen an der FOS-Abschlussfeier. „Ein Zeichen dafür, wie gut die beiden Lernorte Schule und Betrieb zusammenarbeiten“, so Moser. Der Abschluss der Fachhochschulreife in Verbindung mit dem Praktikum ist eine erfolgsversprechende Perspektive für die berufliche Zukunft, was durch die Karrieren vieler ehemaliger Schüler bestätigt wird.

Die Oberstudienrätin bedankte sich beim kompletten Lehrerteam für die gute Zusammenarbeit. Besonderes Lob sprach Moser den Kolleginnen Nusko-Schneider und Peters aus. Beide Lehrerinnen haben sich vor vier Jahren auf das Wagnis Fachoberschule eingelassen und sich in Sachen kompetenzorientiertem Unterrichten weiterqualifiziert. Da beide vor Eintritt in den Schuldienst langjährige Berufserfahrung in der freien Wirtschaft sammeln konnten, ist es ihnen uneingeschränkt gelungen, den praxisorientierten Ansatz der Fachoberschule auch im allgemeinbildenden Unterricht umzusetzen. Als Zeichen höchster Anerkennung überreichte Rektor Möller den Damen einen Blumenstrauß.

Zum krönenden Abschluss erhielten die strahlenden Absolventen die Fachhochschulreifezeugnisse, die zum Studium an allen Hochschulen in Deutschland berechtigen und die Tür für qualifizierte Ausbildungen öffnen (Praktikumsbetriebe in Klammern):

Mara Ackermann (VGV Traben-Trarbach), Anna Bergemann (Boge Elastmetall GmbH), Dorothea Diop (Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück), Waldemar First (Trans Sib ATC Air Service GmbH), Cynthia Fischer, Janina Keutler (beide VGV Kirchberg), Stefanie Herdt (Cristalux Kirchberger Glas GmbH & Co.KG), Jessica Karpus (Edeka Aktiv Markt),  Richard Kel (Orthopädietechnik Krämer), Bettina Klassen, Melina Kusnierz (beide Flughafen Frankfurt Hahn GmbH), Emilia Kopischew (Deutsche Bank), Martin Kouzmin (Autoteile Becker), Marlon Kreutz (Autohaus Scherer), Dominik Kunz (Gesundheitspark Hahn), Alisha McGee (Diakonie Kirchberg), Sarah Meurer (Landesbetrieb Mobilität), Michael Nunes-Jacobs (Ochs GmbH), Anita Pankratz (Firma Gans), Ivonne Pankratz (Bohr GmbH), Karina Pankratz (Porzellanhaus Kaefer), Gwyn Schaffrath (Forstamt Simmern), Denise Schwinn (Diakonie Simmern), Arbenita Syla (VGV Kirchberg), Leo Walter (Hoch Bau und Heimwerkermarkt GmbH & Co KG), Stefanie Warkentin (Spedition Klos), Jan Wust (KSK Rhein-Hunsrück)